Jungheinrich-Bilanz vorgestellt

Aufwind in allen Segmenten

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Vier Milliarden Euro Jahresumsatz für das Jahr 2020 hat sich die Jungheinrich AG zum Ziel gesetzt. Und der Konzern ist auf dem besten Weg, diese Marke zu erreichen – auch im Geschäftsjahr 2017 wurde die Prognose mit einem zweistelligen Wachstum in allen Segmenten erfüllt.

Hamburg/Moosburg – Jungheinrich, eines der weltweit führenden Unternehmen für die Intralogistik mit zwei Werken am Standort Moosburg, schloss das Geschäftsjahr 2017 erneut mit einer deutlichen Steigerung aller wichtigen Kennzahlen ab, sagte Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstands, bei der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch. Insbesondere das Neugeschäft Flurförderzeuge – hier ist man in der Branche die Nummer zwei in Europa – aber auch das starke Wachstum des Logistiksystemgeschäfts sind nach Worten von Frey die Treiber dieser positiven Entwicklung.

Bei Jungheinrich in Moosburg kennt man keine Flaute. Für das Jahr 2020 peilt der Vorstand einen Jahresumsatz von vier Milliarden Euro an.

Die strategische Aufstellung – insbesondere die Elektromobilität sowie die Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung – verschaffen dem Unternehmen einen großen Vorteil. Als Highlights in 2017 bezeichnete Frey das Umsatzplus von elf Prozent beim Auftragseingang, das Ergebnis nach Steuern mit einer Steigerung von 18 Prozent auf 182 Millionen Euro gegenüber 2016 und mehr als 120 000 produzierte Fahrzeuge. Der Zuwachs von 13 Prozent sei vorrangig auf die Steigerung der Stückzahlen bei den lagertechnischen Geräten zurückzuführen, die 80 Prozent des Gesamtproduktionsvolumens ausmachen.

Hohen Anteil am Ergebnis hat laut Vorstandsvorsitzendem der größte Fahrzeugauftrag der Firmengeschichte, den man dank der „brancheneinmaligen Energie-Expertise“ in 2017 habe gewinnen können: mehr als 1000 Fahrzeuge, alle ausgestattet mit Lithium-Ionen-Technologie.

Im Wachsen ist nach Worten von Frey auch der Geschäftsbereich „Logistiksysteme“. Immer mehr Kunden vertrauten dem Unternehmen als innovativen Anbieter für maßgeschneiderte Komplettlösungen bei der Lagerhaltung.

Jungheinrich mit derzeit weltweit 16 000 Mitarbeitern ist in 39 Ländern im Direktvertrieb vertreten. „Diesen Weg setzen wir fort“, sagte Frey, dessen Umsatzprognose angesichts der weltweit positiven Konjunkturdaten zwischen 3,6 bis 3,7 Milliarden Euro ist.

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