Konzern mit Werken in Moosburg auf Erfolgsspur

Jungheinrich: Historische Höchstwerte

Moosburg/Hamburg - Jungheinrich bleibt auf Wachstumskurs. Nach historischen Höchstwerten im Geschäftsjahr 2015 gelingt dem Stapler-Produzenten auch 2016 ein Traumstart.

Der Vorstand des Jungheinrich-Konzerns erwartet ein starkes Geschäftsjahr 2016. Wie auf der Bilanzpressekonferenz in Hamburg betont wurde, geben nicht nur das rekordverdächtige Jahr 2015, sondern auch die ersten beiden Monate im neuen Jahr Rückenwind für das Unternehmen, das zwei Produktionsstandorte in Moosburg betreibt. 

Entsprechend positiv äußerte sich Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Frey: „Die Bilanz 2015 fällt aufgrund zweistelliger Wachstumsraten bei Auftragseingang, Umsatz, EBIT und EBT sowie Marktanteilsgewinnen weltweit sehr positiv aus. Für 2016 erwarten wir einen Auftragseingang zwischen 3 und 3,1 Milliarden Euro sowie einen Konzernumsatz in einer Bandbreite zwischen 2,9 und 3 Milliarden Euro. Das EBIT für das laufende Geschäftsjahr sollte nach unserer Einschätzung zwischen 220 und 230 Millionen Euro liegen.“

Für 2016 geht Jungheinrich von einer leichten weltweiten Zunahme des Marktvolumens für Flurförderzeuge aus. In West- und Osteuropa hofft der Konzern auf Russland. Dort gibt es erste Anzeichen einer Markterholung. In Asien rechnet Jungheinrich mit einem leichten Wachstum der Märkte. Für Nordamerika erwartet Jungheinrich eine stabile Marktentwicklung, auch wenn aufgrund der überraschenden Abkühlung in den ersten beiden Monaten des Jahres ein leichter Rückgang nicht auszuschließen ist.

Der Weltmarkt für Flurförderzeuge lag mit 167.000 Fahrzeugen bis Ende Februar 2016 leicht über dem Vorjahresniveau (164.000 Fahrzeuge). Der Auftragseingangswert aller Geschäftsfelder lag in den ersten zwei Monaten des neuen Geschäftsjahres mit 469 Millionen Euro um zwölf Prozent über dem Vorjahreswert von 418 Millionen. Der Umsatz des Jungheinrich-Konzerns lag in den ersten beiden Monaten 2016 bei 432 Millionen Euro (Vorjahr: 391 Millionen) und übertraf damit den Vorjahreswert um zehn Prozent. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich das Produktionsvolumen ebenfalls um zehn Prozent auf 15.100 Euro Fahrzeuge (Vorjahr: 13.700).

Rubriklistenbild: © Armin Forster

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