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Wollen für die AfD in den Moosburger Stadtrat: Rainer Ferenc, Melanie Hilz, Gerhard-Michael Welter, Michael Hilz und Silke Körner. 

AfD will in Stadtrat einziehen

Welter will Moosburgs AfD-Bürgermeister werden und fordert „Ende der Indoktrination an Schulen“

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Die AfD will auch in der Moosburger Kommunalpolitik mitreden. Am Sonntag wurde Gerhard-Michael Welter als Bürgermeisterkandidat nominiert. Welter hat beispielsweise ganz konkrete Visionen, was sich in Schulen ändern soll. Eine AfD-Stadtratsliste steht ebenfalls. 

Marzling Er setzt auf Bürgerentscheide: Gerhard-Michael Welter, der am Sonntag im Gasthof Nagerl in Marzling zum Bürgermeisterkandidaten der Alternative für Deutschland (AfD) gewählt wurde. Einstimmig. Mit drei Stimmen. Mit ihm und der AfD soll, so sagte er, „ein frischer Wind“ in Moosburg wehen. Der Mann, der früher in der CSU und früher auch mal Mitglied beim FC Bayern war, nannte das Ende der „Indoktrination an Schulen“ als ersten seiner Schwerpunkte: Wie man Kuchen backt und eine gesunde Brotzeit herrichtet, sollte in Kitas und Schulen gelernt werden statt Gendersprache mit „64 verschiedenen Geschlechtern“, so der AfD-Bewerber.

Welter: Seine Lösung für den „ewigen Streit um die Stalag-Baracken“

Zudem brauche man in Moosburg eine zweite Isarbrücke. Bürger sollten Vorschläge dazu machen, die beste Idee sollte prämiert und dann erst die Fachleute engagiert werden, so das Prozedere, das sich Welter auch für die Umgestaltung des Plans gewünscht hätte. Den Plan hätte man dann sogar nach dem Sieger des Ideenwettbewerbs benennen können – „Franz Huber Plan“ zum Beispiel. Endlich angepackt werden müsse auch die Überschwemmungsproblematik in Moosburg. Und man brauche eine zweite Bahnunterführung im Westen. Den „ewigen Streit“ um die Stalag-Baracken würde Welter so lösen: Über die Baracken „eine Betondecke“ bauen und auf der dann die Mensa errichten. Welter sagte, man sei noch dabei, das Wahlprogramm der AfD für Moosburg zu schreiben. Welter ist auch Listenführer der AfD für den Moosburger Stadtrat.

Silke Körner bestätigt schlechte Erfahrungen mit den „Erdlingen“

Auf Platz 2 steht Maximilian Obermann (der nicht anwesend war), Platz 3 gehört Silke Körner: „Ich möchte, dass sich was im Stadtrat grundlegend ändert. So, das ist meine Meinung“, lautete ihre Bewerbungsrede. Auf Nachfrage von MdB und Kreisvorsitzendem Johannes Huber bestätigte Körner, dass sie seit 2014 schlechte Erfahrungen mit der Moosburger Gruppe der Erdlinge gesammelt habe. Erst am Samstag sei sie auf Facebook „dermaßen denunziert“ worden, als ein User behauptet habe, sie würde im Einzelhandel arbeiten. Auf weitere Nachfrage sagte Körner, ihr „Steckenpferd ist das Soziale“.

Auf Platz vier steht Rainer Ferenc, der nur eine Politik befürworten könne – nämlich die der AfD – und dem die Grünen ein besonderer Dorn im Auge seien. Melanie Hilz steht auf Platz 5, will sich dafür einsetzen, „dass die Leute mehr gefragt werden“. Selbstverständlich würde sie mit den anderen Parteien im Stadtrat kooperieren, schließlich „geht Kommunalpolitik alle an“. Die Moosburger Stadtratsliste der AfD komplettieren Michael Hilz, Eric Obermann und Alexander Ippisch. Jeder Name wird drei Mal aufgeführt, um die Liste zu füllen. Alle acht Bewerber erhielten die drei Stimmen der am Sonntag anwesenden stimmberechtigten AfD-Mitglieder.

Alle Infos über die Kommunalwahl 2020 in allen Gemeinden finden Sie in unserem großen Überblicks-Artikel.

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Die AfD hat für die Gemeinderatswahl in Vaterstetten offenbar Menschen gegen ihren Willen nominiert. Darunter eine 96-jährige Seniorin und einen Alzheimer-Patienten.

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