Auf einem städtischen Grundstück nahe Feldkirchen, direkt an der Umgehungsstraße, soll die Montessori-Schule entstehen. bild: Bauer
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Auf einem städtischen Grundstück nahe Feldkirchen, direkt an der Umgehungsstraße, soll die Montessori-Schule entstehen.

Kompromiss bei der Ausgleichsfläche

Montessori-Schule Moosburg: Planungsausschuss segnet Flächentausch ab

Der Bau der Montessori-Schule Moosburg ist eine Station weiter. Doch es gab Diskussionen und Gegenstimmen im Planungsausschuss des Landkreises.

Moosburg/Freising – Der Bau der Montessori-Schule in Moosburg hat im Planungsausschuss des Landkreises eine wichtige Hürde genommen: Die für den Bau vorgesehene Fläche darf aus dem Landschaftsschutzgebiet Ampertal heraus-, eine andere Fläche an deren Stelle hineingenommen werden. Das haben die Kreisräte genehmigt. Doch es gab Diskussionen und Gegenstimmen.

Das Areal

Rund 20 000 Quadratmeter groß ist das Areal westlich der Westtangente Moosburg an der Abzweigung nach Feldkirchen, das zum Zwecke des Schulneubaus aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgelöst werden soll. Dagegen wehrte sich Albert Schindlbeck (Linke): Das sei „ein sehr sensibles Gebiet“. Außerdem sollte man Schulen in den Zentren bauen und nicht weit weg von jeder Infrastruktur „ins letzte Eck“. Und noch etwas: Das Areal liege im Überschwemmungsgebiet.

Die Diskussion

Das sei doch „alles an den Haaren herbeigezogen“, so FW-Kreisrat und Moosburger Bürgermeister Josef Dollinger. In Stadtzentren habe man keine Flächen mehr, und das Grundstück liege nicht im Überschwemmungsgebiet, sondern „grenzt an ein Überschwemmungsgebiet an“, wie Landrat Helmut Petz betonte. Und selbst Michael Stanglmaier (Grüne) sagte, das Areal sei gut für eine Schule geeignet, der Weg zum Bahnhof sei kurz. Und: „Wir wollen diese Schule in Moosburg haben“, so der 3. Bürgermeister von Moosburg. Georg Hadersdorfer (CSU), 2. Bürgermeister von Moosburg, und SPD-Kreisrat Peter Warlimont plädierten dafür, den Kompromiss anzunehmen. Denn jetzt wieder etwas ohne Absprache mit der Eigentümerin zu ändern, wäre schon „sehr unglücklich“, so Warlimont.

Sowohl die Heraus- als auch die Hereinnahme von jeweils 20 000 Quadratmeter wurde vom Planungsausschuss so beschlossen. Gegenstimmen kamen von Albert Schindlbeck und Michael Albuschat (AfD).

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