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Bald Geschichte? Per Antrag fordert Linke-Stadtrat Stefan John ein Verbot von Feuerwerk in der Moosburger Innenstadt.

Altstadt ohne Raketen und Böller

Linke-Stadtrat fordert Verbot von Feuerwerk in Moosburgs Zentrum

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Eine kontrovers geführte Debatte erreicht nun auch Moosburg: Stadtrat Stefan John (Linke) hat ein Verbot von Silvesterfeuerwerk in der Innenstadt beantragt.

Moosburg – Sollen Raketen und Böller zu Silvester aus der Moosburger Innenstadt verbannt werden? Geht es nach Linke-Stadtrat Stefan John, lautet die Antwort: ja. Aus seiner Sicht sprechen gleich eine Fülle an Argumenten für ein Verbot von privatem Feuerwerk im Zentrum seiner Heimatstadt. Und so hat er nun einen entsprechenden Antrag formuliert, der zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Stadtratsgremium behandelt werden soll.

John schreibt darin: „Nicht erst seit diesem Jahr ist die Diskussion über das Silvesterfeuerwerk entbrannt.“ Einige Orte hätten diese bereits aus ihren Innenstädten verbannt. Als Grund führt John neben der hohen Feinstaubbelastung vor allem den Brand- und Denkmalschutz auf: „Erst dieses Jahr wurde das Kastulusmünster durch eine Rakete beschädigt. Ein Brand hier oder an anderen geschichtsträchtigen Häusern in der Moosburger Innenstadt hätte schwerwiegende Folgen.“ 

Der Moosburger Stadtrat Stefan John (Linke).

Des Weiteren kenne jeder den Anblick der Straßen nach Silvester. Besonders in der weihnachtlich geschmückten Altstadt sei der Müll störend „und es würde die städtischen Mitarbeiter bei den Reinigungsarbeiten entlasten, wenn dieser Teil sauber(er) bleibt“, argumentiert er. Weitere Argumente seien negative Auswirkungen für Kleinkinder und Tiere. „Der Stadtrat möge deshalb beschließen, dass privates Feuerwerk zu Silvester im Innenstadtbereich verboten wird.“

Über eine Alternative hat sich Stefan John ebenfalls Gedanken gemacht. So schreibt er am Schluss seines Antrags: „Die Stadt sollte als Ausgleich eine Lasershow anbieten – etwa auf dem Plan oder der Schloss-Asch-Wiese.“

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