Portraitfoto von Michael Rosenwirth im Dress des FC Moosburg
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Er war immer gut gelaunt: Michael Rosenwirth, Trainer des FC Moosburg, verstarb in der Nacht zum Sonntag. Er wurde nur 36 Jahre alt.

Plötzlich und unerwartet

Fußballgemeinde unter Schock: Trainer Michael Rosenwirth stirbt mit nur 36 Jahren

Die Fußballgemeinde im Landkreis Freising trauert um Michael Rosenwirth. Der Trainer des FC Moosburg ist mit 36 Jahren plötzlich und unerwartet gestorben.

Moosburg/Attaching – Bestürzung und Trauer herrscht bei den Fußballern des FC Moosburg und BC Attaching. Der Trainer der Moosburger Kreisliga-Mannschaft und langjährige Spieler des BCA, Michael Rosenwirth, ist in der Nacht zum Sonntag völlig überraschend gestorben. Der im April 1984 in Freising-Lerchenfeld geborene Projektmanager in der Automobilbranche wurde nur 36 Jahre alt.

Michael Rosenwirth ist tot: Junger Trainer des FC Moosburg mit 36 gestorben

Die Fassungslosigkeit beim FCM kannte keine Grenzen, als Sportleiter Philipp Reiter die traurige Nachricht am Sonntag persönlich an die Spieler überbrachte. Noch in der vergangenen Woche, am Dienstag, hatte ein wie immer gut gelaunter, dynamischer „Rosee“ das virtuelle Training beim Tabellenschlusslicht der Kreisliga geleitet. „Der ganze Verein ist tief betroffen und braucht erstmal Zeit, diese schreckliche Nachricht zu verarbeiten“, sagt FCM-Vorsitzender Robert Heilmaier. „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei der Lebensgefährtin und der Familie von Michael Rosenwirth.“

Tiefe Trauer löste die Nachricht vom Tod des 36-Jährigen auch bei den Verantwortlichen und Fußballern des BC Attaching aus, wo der Mittelfeldspieler den Großteil seiner Fußballerlaufbahn zuhause war. BCA-Abteilungsleiter Siegfried Brunnhuber erinnert sich noch gut an dessen Anfänge in der E-Jugend und die Entwicklung zum torgefährlichen Mittelfeldmotor in der Ersten Mannschaft der Attachinger. Dort war Rosenwirth als Spielmacher 2010 maßgeblich am Aufstieg des BCA in die Bezirksoberliga beteiligt.

Fußballgemeinde im Landkreis Freising unter Schock: Michael Rosenwirth stirbt plötzlich und unerwartet

Nach dem Abstieg 2011 wechselte der damals 27-jährige zur SpVgg Landshut in die Landesliga Mitte, wo er von Vereinsvize Hans Wernthaler als „unglaublich talentierter Spieler, der eine absolute Bereicherung für unser Mittelfeld darstellen wird“, bezeichnet wurde. Damit lag der Funktionär absolut richtig, denn Rosenwirth war mit 16 Treffern in 34 Partien eine tragende Säule im Landshuter Landesliga-Meisterteam von 2012.

Michael Rosenwirth war bei seinen Spielern und Mannschaftskollegen äußerst beliebt

Aus beruflichen Gründen verließ der Spielmacher eine halbe Saison später den SVL wieder und kehrte zu seinem Heimatverein BC Attaching zurück. Dort übernahm er 2015 für drei Jahre das Traineramt, bevor er nach einer schöpferischen Auszeit Anfang 2020 vom FC Moosburg verpflichtet wurde. Dort meinte FCM-Sportleiter Philipp Reiter nach einem Jahr Zusammenarbeit: „Meines Erachtens haben wir den größten Fang gemacht, als wir im vergangenen Winter so einen fähigen Mann für unser Traineramt gewinnen konnten.“

Auch bei seinen Spielern und Mannschaftskollegen war Michael Rosenwirth äußerst beliebt. Viele bewunderten seine körperliche Fitness, für die er seit vielen Jahren mit einer gesunden Ernährung die Basis gelegt hatte. Mit ihm verlässt ein herausragender Sportsmann viel zu früh den Platz und lässt die Fußballgemeinde schockiert und in tiefer Trauer zurück.

Josef Fuchs

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