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Die Schulbesten: (v. l.) Jasmin Süß, Leoni Renner, Verena Schmid sowie Rümeysa Karatun.

Zeugnisvergabe in der Schäfflerhalle

Mittelschule Moosburg: Zehntklässler feiern Abschluss - „Das hier übertrifft alles“

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Nicht nur mit ihren Leistungen überzeugten die Zehntklässler der Moosburger Mittelschule bei der Abschlussfeier. Auch ihr äußeres Erscheinungsbild begeisterte.

Moosburg – Es gab guten Grund zu feiern bei der Zeugnisvergabe des M-Zugs der Moosburger Mittelschule: Von den 56 Schülern haben 55 mit der Mittleren Reife ihr Ziel erreicht. Die Leistungen waren in der Spitze wie in der Breite sehr erfreulich.

In den zehnten Klassen hatten heuer die jungen Damen die Hosen an, denn die Jahrgangsbesten waren alle weiblich. Leoni Renner schaffte mit 1,33 den besten Notenschnitt. Dahinter folgten Rümeysa Karatun (1,67), Verena Schmid (1,67) und Jasmin Süß (1,89). Bürgermeisterin Anita Meinelt spöttelte dann bei der Ehrung etwas über das vermeintlich starke Geschlecht: „Das haben Sie richtig gut gemacht, liebe Herren…“

Neben den Schulbesten wurden noch Anne Fahtz, Enisa Mahmutovic und Annika Mewes für ihr Engagement im Schulsanitätsdienst ausgezeichnet. Enisa und Annika starteten direkt in der fünften Klasse mit dem Ehrenamt, Anne stieß in der sechsten Jahrgangsstufe zum Helferteam hinzu. Besonders engagiert war auch Verena Schmid als Schülersprecherin.

In feinem Zwirn und mit schicken Frisuren waren die Mittelschüler des M-Zweigs zu ihrer Abschlussfeier in die Schäfflerhalle gekommen.

Schulleiter Peter Kasper machte deutlich, „dass wir zufrieden mit euch sind“. Den Weg zur Mittleren Reife verglich er mit einem Distanzlauf im Sport. Dieser habe zehn oder in manchen Fällen elf Jahre gedauert. „Der Lauf geht weiter“, betonte Kasper, „deshalb bleiben Sie in Bewegung und machen Sie ihre Pausen so kurz wie möglich.“

Der Rektor beurteilte es positiv, dass junge Menschen sich viele Gedanken um ihre Welt machen würden. Er gab den Schülern mit auf den Weg, „dass der Umweltschutz auch schon im Kleinen anfängt“. Die jungen Erwachsenen sollten außerdem in Parteien eintreten, um so die Welt mitzugestalten. Und er wünschte sich neue Ehrenamtspersonen in den Vereinen, die sich für die Gesellschaft einsetzen. Die Absolventen seien gut gerüstet für ihre neuen Lebensstationen.

Bürgermeisterin Anita Meinelt war begeistert von den prächtigen Kleidern der Damen und den Anzügen der Herren, die dem Fest die besondere Note gaben. „Ich bin hier jedes Jahr überrascht“, sagte die Bürgermeisterin, „aber das hier übertrifft alles.“ Anita Meinelt gab auch noch einmal ein klares Bekenntnis zur Mittelschule ab: „Wir sind stolz auf diese Schule, diese Lehrer und vor allem diese Schüler.“ Sie appellierte an die jungen Menschen, auch im Handyzeitalter die sozialen Kontakte nicht zu vernachlässigen. Nach der Schulzeit hätten diese jungen Menschen die richtige Mischung zwischen sozialen Kontakten und der Digitalisierung zu treffen.

Die drei Klassenlehrer Wilfried Madsack (10a), Sarah Eder (10b) und Veronika Huber (10c) erinnerten in ihrer launigen Abschlussrede noch an die Top-Schülerfragen (Für was brauche ich das? Muss ich das für die Probe lernen? Darf ich aufs Klo? Warum hat die Parallelklasse früher aus?) oder auch Kurzvarianten (Hä? Nee, oder? Warum jetzt ich?).

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