1. Startseite
  2. Lokales
  3. Freising
  4. Moosburg

Montessorischule Moosburg: Standort hängt am seidenen Faden

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Die alte und neue Führungsspitze: (v. l.) Schriftführerin Anita Umkehrer, Schatzmeister Manfred Reiner und Vorsitzender Thomas Becker. Nicht auf dem Bild: 2. Vorsitzende Ulrike Settele.
Die alte und neue Führungsspitze: (v. l.) Schriftführerin Anita Umkehrer, Schatzmeister Manfred Reiner und Vorsitzender Thomas Becker. Nicht auf dem Bild: 2. Vorsitzende Ulrike Settele. © Martin

Es waren Monate größter Anspannung. Doch jetzt scheint die Gründergemeinschaft der Montessorischule Moosburg aufatmen zu dürfen.

Moosburg – Nachdem das pädagogische Konzept für die geplante Montessorischule in Moosburg von der Regierung bereits im November vergangenen Jahres genehmigt worden war, fehlte der Elterninitiative noch das Schlusswort für den Standort der Schule. Doch auch dahingehend soll es demnächst konkret werden. Man sei einfach in der Schwebe gehangen, berichtete Vorsitzender Thomas Becker bei der jüngsten Mitgliederversammlung. 

Beim vergangenen Treffen der Vereinsmitglieder mit den Regierungsvertretern Anfang Juni habe man „kooperative Grundstimmung“ erfahren, freuen sich Becker und das Vorstandsteam. „Wir wurden auf Augenhöhe wahrgenommen.“ Allerdings seien den zuständigen Behörden derzeit noch die Hände gebunden, einer Freigabe des Unterrichts für das kommende Schuljahr zuzustimmen. Denn dafür müsse der Verein einen gesicherten Standort für die Schule nachweisen. Und der hänge am „seidenen Faden“.

„mündliche Zusage vom Vermieter“

Vom Vermieter des früheren Normstahl-Geländes in Thalbach habe man zwar die „mündliche Zusage“, die Räume eines ehemaligen Verwaltungs- und Produktionsgebäudes für den Schulbetrieb nutzen zu dürfen. Aber langfristig strebe man sowieso einen Neubau in der Gemeinde Wang an, informierte Becker. Denn dort habe die Gemeinde am westlichen Ortsausgang ein passendes Grundstück zur Verfügung gestellt. Dass man dort eine Interimlösung für den Unterricht in Containern schaffe, auch das hatten die Schulgründer in Erwägung gezogen. Doch das sei rechtlich nicht möglich. In Oberbayern würden Neugründungen von Schulen in Containern nicht genehmigt, bedauert Becker.

Jetzt hofft die Eltern- und Bildungsinitiative, demnächst die Räume im früheren Normstahl-Gelände herrichten zu dürfen. „Die Infrastruktur dort ist top“, beschreibt es Becker. „Für einen Schulbetrieb bestens geeignet.“ Auch die Außenanlagen entsprächen den pädagogischen Anforderungen der Montessori-Pädagogik. Allerdings habe die Brandschutzbegehung noch nicht stattgefunden. „Wenn wir doch noch demnächst eine Genehmigung erhalten, dann wird natürlich alles im Schweinsgalopp über die Bühne gehen müssen, um bis September einziehen zu können“, formulierte es der Vorsitzende. Doch man habe ein starkes Team im Rücken. Mehr noch: Bewerbungen von pädagogischem Personal gebe es genügend“, freut sich Thomas Becker.

Maria Martin

Auch interessant

Kommentare