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„Super Jahrgang“: Moosburger Gymnasiasten meistern Abitur mit Bravour

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Von: Andrea Hermann

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Froh, erleichtert und stolz sind die Jahrgangsbesten (v. l.) Benedikt Prexl (1,3), Leonard Göbel (1,1), Alina Schmidt (1,3) und Felicitas Ambros (1,0).
Froh, erleichtert und stolz sind die Jahrgangsbesten (v. l.) Benedikt Prexl (1,3), Leonard Göbel (1,1), Alina Schmidt (1,3) und Felicitas Ambros (1,0). © Hermann

Viele strahlende Gesichter gab es am Freitag am Moosburger Gymnasium: Dort haben 65 Abiturienten ihre Noten erhalten - und jede Menge Lob von ihren Lehrern.

Moosburg – „Wir freuen uns sehr und sind sehr stolz“, sagte Schulleiterin Claudia Theumer freudestrahlend, als am Moosburger Gymnasium am Freitag die Noten der Abiturprüfungen bekannt gegeben wurden: Von insgesamt 65 Jugendlichen hätten 24 Schüler eine 1 vor dem Komma. Und auch der Gesamtnotendurchschnitt sei mit 2,1 „sehr gut“ gewesen. Entsprechend strahlten Schüler und Lehrer gleichermaßen – allen voran die vier Jahrgangsbesten Felicitas Ambros (1,0), Leonard Göbel (1,1), Benedikt Prexl (1,3) und Alina Schmidt (1,3).

Von einer „stressigen, aber trotzdem auch sehr schönen Zeit“ sprach Alina Schmidt (19). Sie ist „froh, dass alles vorbei ist“, und freut sich, wenn es mit einem „Work & Travel“-Jahr klappt, vielleicht in Neuseeland. Anschließend möchte sie studieren. Zum Piloten-Test möchte Leonard Göbel (17) noch vor August antreten und sich seinen Traum vom Piloten erfüllen. Sollte das nicht klappen, wäre das Medizin-Studium eine Option. Auch Felicitas Ambros (18) möchte Medizin studieren – nach ihrem Bundesfreiwilligendienst, den sie in Landshut absolviert. Zum Studium der Forstwissenschaft tendiert Benedikt Prexl (17). Nun aber freuen sich alle erst einmal auf etwas Entspannung, Urlaub und Party. Und natürlich auf die gemeinsame Abschlussfeier sowie einen Tag später auf den Abschlussball in der Stadthalle – nach der Corona-Zwangspause darf beides nun endlich wieder stattfinden.

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Bernadette Hohe, die das Amt des Oberstufenkoordinators in diesem Schuljahr von Karl Rauscher übernommen und somit die Absolvia nur ein statt für gewöhnlich zwei Jahre betreut hat, sprach von einem „fairen Abitur“, das es heuer zu meistern galt – und von einem „super Jahrgang“, der die Herausforderungen mit Bravour bewältigt habe.

Ins selbe Horn stieß Claudia Theumer: „Alle sind gut durchgekommen“, und es hätte „keine Corona-Ausfälle gegeben“. Überhaupt hätte die Absolvia die Pandemiezeit gut gemeistert. Die Zeit des Homeschoolings sei zwar nicht immer leicht gewesen, aber die Jugendlichen hätten auch profitiert und sich etwa „große Medienkompetenz angeeignet“.

Ein Lob sprach Felicitas Ambros auch den Lehrern an ihrer Schule aus: „Wir sind gut auf die Prüfungen vorbereitet worden.“

Übrigens: Die Chancen, dass alle das Abitur bestehen, stehen nicht schlecht, betonte Hohe. Doch dafür müssen „ein paar Wenige“ noch durch die mündlichen Prüfungen.

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