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Advent-Events in Moosburg abgesagt - „Christkind tritt online in Erscheinung“

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Von: Andrea Hermann

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Das Moosburger Christkind spricht zu den Bürgern.
Einen Auftritt des Moosburger Christkinds wie 2018 auf dem „Plan“ wird es heuer nicht geben. © Beschorner

Nach dem Christkindlmarkt wurden nun auch die großen Veranstaltungen des „Moosburger Advents“ abgesagt. Doch das Moosburger Christkind soll trotzdem in Erscheinung treten - online.

Moosburg – Für das Moosburger Christkind wird der diesjährige Advent tatsächlich eine staade Zeit: Die Moosburg Marketing eG, die Stadtverwaltung und die Weihnachtsmacherinnen sahen sich angesichts der angespannten Corona-Situation gezwungen, die Eröffnung des Moosburger Advents am 27. November und das bunte Straßentreiben am 18. Dezember abzusagen. Jedoch: „Das Moosburger Christkind wird in Erscheinung treten“, verspricht Marketing-Chef Thomas David im FT-Gespräch.

In der aktuellen Situation sehen die Verantwortlichen des Moosburger Advents keine Möglichkeit, Veranstaltungen mit Menschenansammlungen durchzuführen. Mit Blick auf die steigenden Corona-Zahlen und die verschärften Regelungen sowie aus Rücksicht auf die Einzelhändler, die bei einer Inzidenz von über 1000 ihre Geschäfte schließen müssen, wurden die Events abgesagt.

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Besonders bedauerlich ist die Absage der Advent-Veranstaltungen für Winona Penker, wurde sie doch erst vor zwei Wochen als Moosburger Christkind vorgestellt. Doch die Marketing eG lässt sich nicht unterkriegen: „Wir wollen den Menschen was bieten“, sagt Thomas David und kündigt an: „Das Christkind tritt heuer online in Erscheinung.“ Sprich: „Es wird Videobotschaften geben“ – denkbar wäre etwa eine Botschaft an jedem Advent-Wochenende, so David. Aber auch über einen Live-Chat denke man nach.

Süße Leckereien in der Zuckerstube

Und es gibt noch eine gute Nachricht: An zwei corona-konformen Events möchte man weiterhin festhalten: Während der Adventszeit lädt die „Moosburger Zuckerstube“ am Rathaus zum Staunen ein. Der nostalgische Kaufladen wird von den Weihnachtsmacherinnen um Erni Pichler liebevoll eingerichtet und dekoriert. Dort werden im Dezember süße Leckereien verkauft. Der Erlös kommt den Armen Schulschwestern in Moosburg zu Gute, die ein Schul-Projekt im Südsudan unterstützen.

Englisches Zimmer in der Bücherei

Und in der Stadtbücherei Moosburg wird in der Adventszeit ein englisches Wohnzimmer eingerichtet. „Ganz im Stil von ,Weihnachten anno dazumal’ kann man durch die Schaufenster einen Blick in eine adventliche Stube aus dem Jahr 1850 werfen“, heißt es seitens der Marketing eG.

Was bleibt, ist die Hoffnung, dass das Christkind, das erstmals 2015 in Moosburg aufgetreten ist, im kommenden Jahr wieder in Aktion tritt – und es dann auch wieder Veranstatlungen und einen Christkindlmarkt gibt.

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