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Auf Schmankerl wie Büffelburger von Standbetreiber Martin Grob (l.) dürfen sich die Moosburger Ende Mai/Anfang Juni freuen. Veranstalter Eric Simanowski (r.) will dann das erste Street-Food-Festival auf dem Viehmarktplatz ausrichten.

Schlemmerfest

Moosburg bekommt Street-Food-Festival: Worauf sich die Besucher freuen dürfen

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Zum Moosburger Bierfestival kündigt sich ein weiteres Genuss-Spektakel auf dem Viehmarktplatz an: Erstmals soll im Ort ein Street-Food-Festival gastieren.

Moosburg – Sie sind der Renner auf Events wie dem Münchner Tollwood oder dem Freisinger Uferlos: Foodtrucks mit originellen, teils exotischen Speisen erfreuen sich größter Beliebtheit. Findige Veranstalter haben längst erkannt, dass dieses Essen auf Rädern auch allein scharenweise Publikum anzieht. Nun findet so ein Festival für Street-Food (Englisch für Straßenessen) erstmals auch in Moosburg statt: Von 31. Mai bis 2. Juni gastiert das „Schlemmerfest“ auf dem Viehmarktplatz.

Verantwortlich dafür ist Eric Simanowski. Der 26-Jährige hat Streetfood-Festivals zunächst in seiner Heimatregion Augsburg etabliert und dann ganz Süddeutschland damit erobert. Vom Bodensee bis nach Fürth, von Heilbronn bis Passau: 17 Standorte zählt Simanowskis „Schlemmerfest“ mittlerweile – und in diesem Jahr soll sich auch Moosburg einreihen.

Fünstellige Besucherzahlen 

Geplant sind auf dem Volksfestplatz rund 25 Foodtrucks mit Leckereien aller Art. Von Spiralkartoffeln über Lángos, Baumstriezel, ungarische Würstel und Philly Cheesesteak bis hin zu gezupftem Wasserbüffel sollen alle Geschmäcker angesprochen und neue erkundet werden. „Es wird ein Fest für die ganze Familie“, verspricht Organisator Simanowski. Zum Essen und Trinken sei nämlich Kinderbespaßung, ein Bungee-Trampolin sowie eine große Bühne für regionale Bands geplant. Die Bewerbungsphase für die Musiker laufe noch einige Zeit.

Messlatte liegt heuer höher: 2. Moosburger Bierfestival lockt mit über 200 Bieren

Dass das Konzept aufgeht, zeigen die Besucherzahlen der vergangenen Stationen: In Dillingen zählte der Veranstalter rund 14.000, in Donauwörth gar 17.000 Besucher, wie er sagt. „Auch in Moosburg sehen wir viel Potenzial: Der Viehmarktplatz liegt ideal, um zu Fuß zu kommen, aber man kann auch gut direkt auf dem Festgelände parken.“ Dazu will Simanowski mit der Qualität des Angebots punkten: „Die Lebensmittel der Verkäufer stammen aus örtlichen Bezugsquellen oder auch aus eigenen Metzgereien.“ Ware aus fairen Bedingungen statt Billigfleisch vom Discounter, so lautet seine Devise. „Und das schätzen die Kunden auch.“

Dass es dem 26-Jährigen ernst ist mit Moosburg, zeigt seine langfristige Planung. Simanowski: „Wir haben bei der Stadt bereits den Termin für das kommende Jahr reservieren lassen.“

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