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Bierprobe in Moosburg zum 52. Moosburger Frühlingsfest: (v. l.) Braumeister Josef Ernst (Erdinger Weibräu), 2. Bürgermeister Josef Dollinger, Festwirt Christian Krämmer, Bürgermeisterin Anita Meinelt, Carolin Christian, Bastian Krämmer, Michaela Krämmer (alle Festwirtsfamilie) und Harald Seisenberger (Erdinger Weißbräu).

Bierprobe in der Südtiroler Stube

Am Freitag werd o‘zapft: Viel Traditionelles und eine Neuerung beim Frühlingsfest

Ausgereift, bekömmlich, rund im Geschmack und vor allem „süffig: Das, was beim 52. Moosburger Frühlingsfest in die Krüge kommen wird, weist wieder alle Qualitäten für eine zünftige Maß Bier auf.

Moosburg – „Man bekommt kein Kopfweh drauf“, versprach Braumeister Josef Ernst vom Erdinger Weißbräu bei der internen Bierprobe am Dienstag in der Südtiroler Stube am Kastulusmünster. Das „Helle“ habe eine Stammwürze von 11,8 Prozent und einen Alkoholgehalt von 5,1 Prozent. Am kommenden Freitag wird der Vergnügungspark seine Pforten öffnen.

Ein kleiner Kreis war es, der vorab schon vom Festbier kosten durfte. Gut gelaunt hatte sich die Festwirtsfamilie Krämmer eingefunden: Vater Christian, Mutter Michaela und Sohn Bastian, samt Lebensgefährtin Carolin Christian. Vom Erdinger Weißbräu begrüßte Bürgermeisterin Anita Meinelt Harald Seisenberger. Einen Dank sprach sie dem Bauhof-Chef Martin Holzner aus, dessen Mitarbeiter wieder viel beim Aufbau mitgeholfen hätten. Zum Gelingen des Fests trage auch die Polizei Moosburg bei, für die stellvertretend Hauptkommissar Hans-Jürgen Hintermeier bei der Bierprobe anwesend war. Die Beamten verstünden es, unauffällig vor Ort zu sein. „Ihr habt das nötige Fingerspitzengefühl, da hinzuschauen, wo‘s notwendig ist“, lobte Meinelt. Man fühle sich sicher, habe aber nie das Gefühl, beim Feiern gestört zu sein.

Ein Novum gibt es heuer: Die traditionelle Kunstausstellung, bei der Werke der „Malgruppe Lebenskunst und Freude“, der Malschule Hummitzsch sowie Skulpturen von Hans Reif und Christoph Weickmann gezeigt werden, findet nicht in der Gersten- und Hopfenhalle statt, sondern in der Schäfflerhalle. „Wir möchten, dass die Leute am Festplatz bleiben“, betonte Meinelt.

Zum Schluss blieb es ihr nur noch vorbehalten, ein gutes Volksfestwetter zu beschwören. „Das bekommen wir“, meinte sie überzeugt. „Es wird keine Konkurrenz zum Freibad geben und Glühwein werden wir auch nicht ausschenken müssen.“

Übrigens: Das Festzelt ist täglich ab 10 Uhr geöffnet. Die Maß Festbier kostet 7,20 Euro, 7,60 Euro der Liter Weißbier. Am Montag, 20. Mai, tritt um 18 Uhr Liedermacher Roland Hefter mit seiner Band Isarrider auf (Eintritt frei). Maria Martin

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