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Moosburgs Feuerwehrkommandant beklagt an einem konkreten Beispiel den wachsenden Egoismus der Gesellschaft. 

Kommandant nennt konkretes Beispiel

Deutliche Worte: Moosburger Feuerwehr beklagt zunehmenden Egoismus der Gesellschaft

Bei der Moosburger Feuerwehr herrscht Frust: Kommandant Josef Schwertl beklagt in deutlichen Worten und an einem konkreten Beispiel den wachsenden Egoismus der Gesellschaft. 

Moosburg – Diese Zahl beeindruckt: Die Freiwillige Feuerwehr Moosburg hat im zurückliegenden Jahr insgesamt 5026 Stunden für den Dienst am Nächsten aufgewendet. Wichtige Arbeit wurde dabei in Einsätzen, Übungen, der Jugendarbeit sowie im gesellschaftlichen Bereich geleistet. In der Generalversammlung am Samstagabend bedankte sich Ortschefin Anita Meinelt für 18 Jahre „positive“ Zusammenarbeit – so lange ist sie bereits im Amt. „Ich bin stolz, Bürgermeisterin einer so tollen Wehr zu sein“, betonte Meinelt. Für sie war es diesmal die letzte Versammlung. 

Zahl der Einsätze gestiegen

Die Anzahl der Einsätze sei im Vergleich zum Vorjahr von 197 auf 213 gestiegen, betonte 2. Kommandant Franz Jantschy, der in der Versammlung mit 59 von 63 Stimmen wiedergewählt wurde. Wie gedankenlos und egoistisch Bürger die Arbeit der Wehr behinderten, darüber konnte Kommandant Josef Schwertl nur den Kopf schütteln. Bei einem Einsatz auf der A 92 habe ein Geisterfahrer die Rettungsgasse als Abkürzung in Richtung Flughafen genutzt. In den sozialen Netzwerken sei die Feuerwehr später dafür verantwortlich gemacht worden, die Sperrung der Autobahn nicht rechtzeitig aufgehoben zu haben. „Das konnten wir nicht, bevor die Polizei den Geisterfahrer gestoppt hatte“, erklärte der Kommandant. „So etwas nervt uns ganz gewaltig“, schimpfte Kommandant Schwertl. 

Allerdings sei es auch „Ansporn“ für die Wehr, wenn ihre Arbeit gewürdigt werde. Der Kommandant bedankte sich dafür, dass die Kräfte bei einem Einsatz an der Gärtnerstraße die Nacht über mit Essen und Trinken versorgt worden waren. 

Urkunden für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst gab es für diese Herren.

Vorsitzender Christian Brülbeck erinnerte an gesellschaftliche Ereignisse. Der Tag der offenen Tür im Frühsommer sei über alle Erwartungen hinaus gut angenommen worden. Man habe an dem Tag zahlreiche neue Fördermitglieder gewinnen können. „Das ist für uns wichtig“, betonte Brülbeck. „Wir müssen uns ja finanzieren können.“ 

Apropos Finanzierung: Das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF), das demnächst für das 30 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug angeschafft werden soll, wurde vom Stadtrat in nichtöffentlicher Sitzung einstimmig genehmigt. Jetzt müssten nur noch die rechtlichen Vorgaben erfüllt werden, betonte Meinelt.

Lob und Ehrungen

Lob gab es auch für die Jugend. Viele Jugendfeuerwehrler seien im Team geblieben und übten heute leitende Positionen als Zugführer und Gruppenführer aus, betonte der 2. Vorsitzende Gerhard Danner. 

Treue Fördermitglieder wurden ebenfalls ausgezeichnet: für 25 und 40 Jahre.

Im Anschluss wurden zahlreiche Ehrungen vorgenommen. Für 25 und 40 Jahre Fördermitgliedschaft wurden Maria Braun, Martin Bruckmaier, Wolfgang Huber, Manfred Kwapil, Wolfgang Mehringer, Rudolf Ottl, Anton Pracher, Ernst Pracher, Christine Schmid, Jürgen Tristl, Peter Wegener, Isabella Bauer, Regina Braun, Peter Bröckl, Josef Dollinger, Rudolf Hochleitner, Franz Kahlert, Gabi Kögl, Karl-Heinz Pache, Hubert Pfanzelt, Herbert Radtke, Hans Rasch und Karin Wieser gewürdigt. 25 Jahre aktives Mitglied sind Matthias Becher, Maximilian Braun jun., Robert Fetzer, Christian Gunesch, Alfred Hadersdorfer und Florian Lohmeier. Maria Martin

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