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Viel Rauch um Moosburgs Kirchturm: Feuerwehr-Übung versetzt Bürger in Aufregung

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Von: Andrea Hermann

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Rauch quoll am Montag aus dem Kirchturm: Was spektakulär aussah, gehörte zu einer Feuerwehrübung.
Rauch quoll am Montag aus dem Kirchturm: Was spektakulär aussah, gehörte zu einer Feuerwehrübung. © Julian Grübl

Aus dem Moosburger Kirchturm rauchte es am Montagabend, weshalb einige Bürger in großer Aufregung waren. Doch was spektakulär aussah, gehörte zu einer Übung der Feuerwehr.

Moosburg – Große Aufregung herrschte am Montagabend in Moosburg: Aus dem Kirchturm des Kastulusmünsters rauchte es. Einige Bürger, die in der Innenstadt unterwegs waren, griffen sofort zum Handy, um den scheinbaren Kirchturm-Brand zu melden. Doch was dramatisch aussah, war eine Übung der Feuerwehr Moosburg – die auch bei der Integrierten Leitstelle in Erding angemeldet war.

Moosburgs 2. Kommandant Franz Jantschy hatte sich – in Absprache mit der Kirchenverwaltung – folgendes Szenario für seine Feuerwehrkollegen ausgedacht: Im Kirchturm ist ein Brand ausgebrochen, und auf der engen Holztreppe ist eine Person bewusstlos zusammengebrochen. Sogleich machten sich die Floriansjünger ans Werk. Zuerst galt es, die rund 50 Kilogramm schwere Puppe aus dem verrauchten Kirchturm zu retten. Anschließend mussten die Atemschutzgeräteträger in voller Montur den Kirchturm besteigen, um zum Brandherd zu gelangen. Keine leichte Aufgabe, immerhin mussten 40 bis 50 Höhenmeter mit der rund 25 Kilogramm schweren Ausrüstung bewältigt werden. Mehr noch: „Die Holztreppe in dem Turm ist eng, es ist dunkel und wir haben vernebelt“, berichtete Jantschy.

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Letzteres hat dazu geführt, dass der beleuchtete Kirchturm samt Rauch in den Abendstunden „spektakulär“ ausgesehen hat, so Jantschy – und einige Bürger deshalb den Notruf abgesetzt hatten. Doch die Aufregung legte sich schnell wieder, als klar war, dass es sich nur um ein Übung handelt, die laut Jantschy „sehr gut gelaufen“ ist. „Die Puppe war schnell unten, die Schläuche waren schnell oben“: Der 2. Kommandant ist sehr zufrieden. Zumal auch „sauber gearbeitet“ worden sei. Nach gut 45 Minuten war alles geschafft – und alle waren wieder beruhigt.

Gut zu wissen

In zwei Wochen, am Montag, 29. November, wird die Feuerwehrübung noch einmal abgehalten. Dann muss eine zweite Gruppe der Moosburger Wehr das vorgegebene Szenario am Kirchturm meistern.

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