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Hoch in den Lüften: Einige Segelflieger drehten ihre Runden – und nahmen auch Interessierte mit.

Action „Auf der Kippe“

„Fliegen macht Spaß“: Auch ohne Sonne war das Flugplatzfest in Moosburg ein Erfolg

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Fliegen ist für manche die schönste Beschäftigung, aber ohne gutes Wetter geht nichts. Der Fliegerclub Moosburg hatte bei seinem Flugplatzfest diesmal das Schlimmste zu befürchten, aber es kam dann doch etwas besser.

Moosburg – Fliegen ist für manche Menschen die schönste Beschäftigung, aber ohne gutes Wetter geht gar nichts. Der Fliegerclub Moosburg hatte bei dem zweimal jährlich stattfindenden Flugplatzfest diesmal das Schlimmste zu befürchten, aber es kam dann doch etwas besser.

„Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, sagte Vereinsvorsitzender Michael Nenninger. Die schlimmsten Wetterprognosen vor der zweitägigen Veranstaltung hatten Dauerregen vorausgesagt, aber am Ende blieben weite Teile des Vereinsfests wie auch des großen Flohmarkts von Niederschlägen verschont. Gegenüber dem ersten Flugplatzfest zu Pfingsten kam aber nur rund die Hälfte der Gäste zum Vereinsgelände „Auf der Kippe“.

Geringer Andrang hatte Vorteile

Machen Werbung für ihren Sport: Fliegerclub-Vorsitzender Michael Nenninger (r.) und sein Stellvertreter Peter Hagl vor dem Husky-Schlepper des Vereins.

Das wechselhafte Wetter hatte für die Gastgeber zur Folge, dass an solchen Tagen Gastflieger anderer Vereine ihre Maschinen lieber im Hangar stehen lassen. Diesmal kamen nur vereinzelte Besucher aus Oberschleißheim auf dem Luftweg. Für die Moosburger, die den Weg zum Flugplatz fanden, hatte der geringere Andrang aber durchaus Vorteile: Die Wartezeiten für die Rundflüge über die Heimat waren kurz. Clubchef Nenninger war immerhin viermal nach oben unterwegs, um den Festbesuchern die Heimat aus der Vogelperspektive zu zeigen. Die rund 15-minütigen Flüge gingen meist in das Hinterland Richtung Mauern und Gammelsdorf oder einmal Landshut und zurück.

„Wir wollen mit dem Flugplatzfest Werbung für unseren Sport machen“, sagt der Vorsitzende Michael Nenninger. „Denn Fliegen macht Spaß.“ Er betont auch, dass es sich dabei keineswegs um einen Sport für Besserverdienende handele. Im Verein wird Neulingen die Segelflugausbildung angeboten, die rund 2000 Euro koste und bei gutem Verlauf auch schon nach einem Jahr erledigt sein könne. Der Fliegerclub stellt die Segelflieger bewusst in den Mittelpunkt, um die Nachbarn in Moosburg nicht über Gebühr zu belasten.

„Fliegen ist immer ein Mannschaftssport“

Der 150 Mitglieder starke Verein mit rund 60 Aktiven beheimatet neben vier privaten Maschinen noch zwei Motorflugzeuge, einen Motorsegler und vier Segelflugzeuge. Interessenten sagt Nenninger immer wieder deutlich, „dass Fliegen immer ein Mannschaftssport ist“. Schließlich braucht es beim Segelfliegen einen Schlepper, die Betreuung am Funk und Personal auf dem Flugplatz im Grünen.

Großes Publikum: Das Flugplatzfest des Fliegerclubs Moosburg war besser besucht, als die Verantwortlichen erwartet hatten.

Zweimal im Jahr wird dieser Flugplatz aber auch zur hektischen Handelszone von Schnäppchenjägern aus ganz Bayern. Der Flohmarkt gehört zu den größten Veranstaltungen dieser Art in Oberbayern. Verkäufer kommen aus allen Ecken des Freistaats und nehmen beispielsweise aus Nürnberg 200 Kilometer Anreise in Kauf.

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