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Maues Angebot für Jugendliche ab 12 Jahren: Junge Moosburger Stadträte wollen altes Gelände aufmöbeln

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Von: Nico Bauer

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Eine Erlebniswelt für ältere Jugendliche: (von links) Julian Grübl, Verena Kuch und Marina Schorgg stellten die ersten Ideen vor.
Eine Erlebniswelt für ältere Jugendliche: (von links) Julian Grübl, Verena Kuch und Marina Schorgg stellten die ersten Ideen vor. © Bauer

Moosburg hat eine ganze Reihe schöner Spielplätze, aber für Jugendliche ab zwölf Jahren ist das Angebot eher mau. Das soll sich ändern.

Moosburg - Die beiden jungen Stadträte Verena Kuch (Grüne) und Julian Grübl (Fresh) stellten den Antrag, zwischen der Thalbacher Straße und der Staatsstraße ein Freizeitgelände aufzuwerten. Ältere Jugendliche könnten dort einen Ort für Begegnung und sportliche Betätigung bekommen.

Sportreferentin Verena Kuch, Jugendreferent Julian Grübl und die Vorsitzende des Jugendparlaments, Marina Schorgg, stellten im Rahmen einer Pressekonferenz einen Plan vor, wie man das Gelände erheblich aufwerten könne.

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Die derzeit schon vorhandenen Erdhügel sollen ausgebaut werden zu verschiedenen Bike-Angeboten mit Dirtline oder Pumptrack. Verena Kuch machte deutlich, dass der Radsportverein ein Konzept für die Anlage planen würde. Der Bolzplatz soll erhalten bleiben und dazu verschiedene Bereiche geschaffen werden. Zentrale Punkte der baulichen Anlagen sind ein Basketballplatz und eine Calisthenic-Anlage zur sportlichen Ertüchtigung mit vielen Formen. Auch sollen Möglichkeiten angeboten werden, um Tischtennis oder Volleyball spielen zu können. „Wir haben in Moosburg ja schöne Bolzplätze“, sagte Verena Kuch, „aber nicht alle Jugendlichen wollen nur Fußball spielen.“

Neben den sportlichen Bereichen sollen ältere Jugendliche auch gemütliche Treffpunkte bekommen. Die Antragsteller denken dabei an Holzliegen wie im Amtsgerichtsgarten, Hängematten oder Nestschaukeln. Ein ganz wichtiger Faktor wäre für die Jugendparlament-Vorsitzende Marina Schorgg ein Grillplatz, an dem man durch Anmeldepflicht auch die Verursacher von Müll im Nachhinein ansprechen könnte. Sie betonte, dass viele zum Grillen an die Isar gehen, wo das eigentlich nicht erlaubt ist.

Neuer Treffpunkt soll „Integrationstreiber“ werden

Antragstellerin Verena Kuch wünscht sich eine Planung mit Hand und Fuß, bei der beispielsweise die Mülleimer groß genug für den klassischen Pizzakarton sein sollten. Man solle den Wünschen junger Menschen Rechnung tragen und deshalb die Planung des Geländes über das Jugendparlament mit den künftigen Nutzern angehen. „Ein solcher Treffpunkt wäre regelrecht ein Integrationstreiber“, sagte Julian Grübl. Der Jugendreferent dachte dabei an das nur wenige Meter entfernte Neubaugebiet Amperauen. Viele Jugendliche werden nach Moosburg ziehen und könnten so neue Kontakte knüpfen und Freunde finden.

Schorgg wünscht sich, dass sich die Stadt nach der Modernisierung etlicher Spielplätze nun anders orientieren sollte, damit auch anderen Altersklassen etwas geboten wird. Der Antrag auf ein Gelände für Jugendliche sieht vor, dass 2022 mit enger Einbindung des Jugendparlaments geplant wird und 2023 dann die bauliche Umsetzung erfolgen soll.

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