Symbolische Schlüsselübergabe vor dem Erweiterungsbau: (v. l.) Moosburgs Bürgermeister Josef Dollinger, Dr. Reinhold Reck (Landratsamt Freising, Schulkoordinator), Vize-Landrätin Anita Meinelt, Landrat Helmut Petz, Daniela Höhn (Leiterin des Sonderpädagogischen Förderzentrums Freising), Architekt Tamer Halil, Architektin Regina Schineis und Florian Plajer (Landratsamt Freising, Leiter Abteilung Hoch- und Tiefbau).
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Symbolische Schlüsselübergabe vor dem Erweiterungsbau: (v. l.) Moosburgs Bürgermeister Josef Dollinger, Dr. Reinhold Reck (Landratsamt Freising, Schulkoordinator), Vize-Landrätin Anita Meinelt, Landrat Helmut Petz, Daniela Höhn (Leiterin des Sonderpädagogischen Förderzentrums Freising), Architekt Tamer Halil, Architektin Regina Schineis und Florian Plajer (Landratsamt Freising, Leiter Abteilung Hoch- und Tiefbau).

Schlüsselübergabe

Mehr Platz für Förderzentrum: Mit der Erweiterung „geht eine Durststrecke zu Ende“

Seit Jahren herrscht in der Außenstelle Moosburg des Sonderpädagogischen Förderzentrums Platznot. Doch mit dem neuen Holzpavillon gehört dieses Problem der Vergangenheit an.

Moosburg – Wände aus Holz, Akustikdecken aus Holzfaser, Kautschukboden – schon beim Reingehen steigt einem der angenehme Holzgeruch in die Nase. Nachhaltiges Bauen stand bei der Errichtung des Holzpavillons im Mittelpunkt, der künftig als Erweiterung für das Sonderpädagogische Förderzentrum, Außenstelle Moosburg, dient. Nun konnte das neue Gebäude an die Schule übergeben werden.

„Ich hätte mir ein rauschenderes Einweihungsfest vorstellen können“, sagte Daniela Höhn, Leiterin des Sonderpädagogischen Förderzentrums Freising. Wegen der immer noch zu instabilen Coronalage aber musste die Übergabe im kleinen Kreis stattfinden. So überreichten ihr Landrat Helmut Petz und Architektin Regina Schineis vom Büro Hiendl & Schineis einen symbolischen Schlüssel. „Damit geht eine Durststrecke zu Ende“, sagte Landrat Petz.

Schon seit Jahren herrschte Platznot in der Außenstelle Moosburg, in der die Förderung von Sprache, Lernen sowie emotionaler und sozialer Entwicklung im Zentrum stehen. Unterrichtsräume fehlten, der Gymnastikraum wurde umfunktioniert und eine Klasse musste in die Kastulus-Realschule ausweichen. Nachdem die Verwaltung des Landratsamts Freising beauftragt worden war, geeignete Lösungen zu suchen, beschloss der Kreistag im Oktober 2019, keine Container aufzustellen, sondern einen Interimsbau, der auf Dauer genutzt werden kann. So entstand die Idee des Holzmodulbaus. Dieser ist mit einer Luftwärmepumpe ausgestattet und damit autark und kann – falls er in einigen Jahren nicht mehr gebraucht wird – relativ einfach ab- und andernorts wieder aufgebaut werden.

Zunächst aber werden nun die 3. und 4. Klasse des Sonderpädagogischen Förderzentrums einziehen. Bleibt es bei den aktuellen Corona-Fallzahlen, „dann können nach den Pfingstferien alle Schülerinnen und Schüler in den Präsenzunterricht kommen“, so die frohe Botschaft des Landrats. „Die Kinder werden dieses tolle Gebäude mit allen Sinnen genießen“, sagte die Schulleiterin.

Entstanden ist ein einstöckiger Baukörper mit 130 Quadratmetern Nutzfläche, Platz für zwei Klassenräume, einen kleinen Gruppenraum, Garderobe und WC. Im Inneren strahlt der Holzpavillon eine warme Atmosphäre aus, eine überdachte, umlaufende Terrasse erweitert die Klassenzimmer nach draußen. Hier werden die Kinder zusammen mit einer Künstlerin noch Vorhänge gestalten. 

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