Man sieht den Kopfsteinpflasterbelag  auf der Münchener Straße zwischen Weingraben und Grabensepperlweg
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Auf der Münchener Straße zwischen Weingraben und Grabensepperlweg soll der Fahrbahnbelag ausgetauscht werden, so der Beschluss im Moosburger Bauausschuss.

Verträgliche Kosten

Mehr Sicherheit für Radler: Aus Moosburger Kopfsteinpflaster wird bald Asphalt

Das Kopfsteinpflaster auf der Münchener Straße zwischen Weingraben und Grabensepperlweg will die Stadt Moosburg entfernen lassen und mit Asphalt überziehen.

Moosburg - Bei Regen und Frost kann es bei Radfahrern schon mal zu üblen Stürzen führen: Zwischen der Fußgängerbedarfsampel am Grabensepperlweg und der Kreuzung zur Bahnhofstraße ist die Ortsdurchfahrtsstraße in einem sehr schlechten Zustand. Weil die durch Moosburg verlaufende frühere Staatsstraße im Juni 2020 zur Ortsstraße herabgestuft wurde, liege die Unterhaltslast jetzt bei der Kommune, erläuterte Bürgermeister Josef Dollinger (FW). Eine Veränderung des Bereichs im Rahmen der Innenstadtneugestaltung sei nicht so schnell zu erwarten. Deshalb solle die Fahrbahn dort vorerst asphaltiert werden.

Dass Asphalt nicht so zur Postkartenromantik der Innenstadt passen würde, meinte 3. Bürgermeister Michael Stanglmaier. Ob es nicht besser wäre, gleich gesägtes Granitpflaster zu verlegen, wie das im Zuge der Innenstadtneugestaltung am „Plan“ vorgesehen sei? „Das ist doch Geldverschwendung, wenn man erst asphaltiert und dann später wieder aufreißt“, meinte der Grünen-Stadtrat.

Bauamtsleiter Herbert Held hielt dagegen. Es gebe wichtigere Bereiche in der Altstadt – etwa Am Gries –, die so bald als möglich mit Granitpflaster ausgestattet werden sollten. Letztendlich sei das auch eine Geldfrage. Die Kosten für die Asphaltdecke seien mit zirka 60.000 Euro verträglich.

Eine weitere Anregung Stanglmaiers wurde hingegen in den Beschlussvorschlag aufgenommen: Ob man den Umgriff nicht auch auf den Kreuzungsbereich an der Bahnhofsstraße ausweiten könne? Dann könnten Radler auch sicher den Setzbräuberg runter kommen. Die Mitglieder des Bauausschusses gaben dem Umbau einstimmig grünes Licht.

Maria Martin

In Moosburg könne nicht alle Bauwerber so großzügig bauen, wie sie möchten. In der jüngsten Bauausschusssitzung gab es an vielen Plänen Kritik.

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