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Blaulicht an der Unfallstelle: 30 Mann der FFW Moosburg, drei BRK-Rettungswägen, Notarzt und ein ADAC-Hubschrauber waren im Einsatz.

St 2350 bei Moosburg: Zwei Schwer- und ein Leichtverletzter

Schwerer Unfall auf Isarbrücke: Pkw beschleunigte plötzlich - nun ermittelt der Staatsanwalt

Zwei Schwer- und ein Leichtverletzter sind das Resultat eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstag um 14.35 Uhr kurz vor der Isarbrücke auf der St 2350 ereignet hat. Dabei könnte laut Polizei ein technischer Defekt eine Rolle gespielt haben.

Moosburg – Ein 78-jähriger war mit seinem Daihatsu hinter dem Dacia eines 56-Jährigen – beide aus dem Landkreis – unterwegs. „Aus bislang noch nicht zweifelsfrei geklärter Ursache“, so die PI Moosburg, beschleunigte der 78-Jährige plötzlich stark und fuhr auf den Dacia auf. Dadurch geriet der Pkw des 78-jährigen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit de Renault eines 73-Jährigen, ebenfalls aus dem Landkreis Freising. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Renault in den angrenzenden Straßengraben geschleudert, wo er auf allen vier Rädern zum Stillstand kam. „Der 73-Jährige konnte sich aus dem Fahrzeug befreien und wurde in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung verbracht“, teilte die Polizei mit.

78-Jähriger im Wrack eingeklemmt

Der Unfallverursacher (78) hingegen wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Moosburg, die mit 30 Mann im Einsatz war, aus dem Wrack befreit werden. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus geflogen. Seine Beifahrerin (61) wurde mit mittelschweren Verletzungen mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.

Weiter heißt es im Polizeibericht: „Da der Pkw des Unfallverursachers plötzlich beschleunigt hatte, weshalb ein technischer Defekt des Fahrzeuges nicht auszuschließen ist, und der Verdacht besteht, dass der 78-Jährige gesundheitliche Probleme hatte, wurde die Staatsanwaltschaft Landshut verständigt.“ Sie ordnete die Sicherstellung von zwei Fahrzeugen und ein technisches sowie unfallanalytisches Gutachten an.

Gesamtschaden wird auf 19000 Euro geschätzt

Die Unfallstelle musste bis 19 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wurde von der FFW umgeleitet. Der Gesamtschaden dürfte sich auf rund 19 000 Euro belaufen.

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