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Ob ein Kulturfestival am „Plan“ steigt, entscheidet sich wohl am Montag. Der Arbeitstitel samt möglichem Logo und Lageplan liegt bereits vor.

Kulturfestival geplant

Moosburg: Stadträte entscheiden über neues Open Air auf dem "Plan"

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Moosburg: Bekommt die Stadt im Sommer 2017 ein neues Kultur-Open-Air? Die maßgebliche Entscheidung darüber fällt am Montag im Stadtrat. Wir stellen das vielversprechende Projekt vor.

Die Sonne ist untergegangen, farbige Scheinwerfer beleuchten jetzt die Fassaden rund um den Moosburger „Plan“. Die Augustluft ist lau, die Getränke sind kühl. Während es sich hunderte Menschen mit Picknickdecken auf der aufgeschütteten Sandfläche gemütlich machen, startet vorne auf der großen Leinwand der Film.

Ein solches Szenario könnte schon 2017 Realität werden. Ob es dazu kommt, hängt maßgeblich von der Entscheidung der Stadträte am kommenden Montag ab: Sie beschließen, ob eine Open-Air-Veranstaltungsreihe des Vereins Kultur Moosburg von der Stadt finanziell unterstützt werden soll.

Das Konzept lautet wie folgt: An drei Wochenenden im Juli und August will der Verein, der 2014 aus den Festspielförderern hervorgegangen ist, ein abwechslungsreiches Angebot an Kulturveranstaltungen auf die Beine stellen. Kabarett, Theater, Filme und Musik – all das soll auf dem „Plan“ stattfinden. Variable Bühnen und Bestuhlungen könnten je nach Programm fast 800 Besuchern ein beeindruckendes Open-Air-Erlebnis vor der historischen Kulisse bieten. 

Die Gastronomen sorgen für den Rahmen

Der Rahmen, so heißt es im Konzept, werde durch die Moosburger Gastronomen gestaltet – etwa mit großzügigen Außenbestuhlungen und stimmungsvoller Beleuchtung. Was die auftretenden Künstler betrifft, ist ein Mix aus „eingekauften Formaten“ und Beiträgen aus der Moosburger Kulturszene geplant. Bei schlechtem Wetter will man in die Stadthalle ausweichen. Nach der Premiere in 2017 soll das Ganze in einem Turnus von zwei oder drei Jahren wiederholt werden.

Rudolf Heinz, CSU-Stadtrat und Vorsitzender des Kulturvereins, schätzt die Gesamtkosten auf 125.000 Euro. Sie sollen durch Ticketverkauf, Sponsorengelder und eben auch durch städtische Fördermittel gedeckt werden. „Je nach Szenario hoffen wir auf einen Zuschuss in Höhe von 10.000 oder 20.000 Euro sowie Bauhofleistungen“, sagt Heinz. Auch eine Ausfallbürgschaft wurde beantragt. Die gesamte Organisation leiste der Verein ehrenamtlich.

Sollten sich die Stadträte gegen die Finanzspritze aussprechen, fände Heinz das „sehr schade“. Denn: „Ein Open Air bringt hohe Infrastrukturkosten mit sich. Ohne Zuschuss müssten wir das Ganze neu überdenken und wohl auf Säle ausweichen. Aber wir möchten ja eigentlich den ,Plan‘ beleben.“

Öffentliche Abstimmung

Wer die Entscheidung des Stadtrats über die Finanzierung live mitverfolgen möchte, kann die öffentliche Sitzung am Montag, 4. April, ab 19 Uhr im Feyerabendhaus (gegenüber Rathaus) besuchen.

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