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Am nördlichen Mühlbachbogen, im Bereich des Bolzplatzes, soll sich der merkwürdige Vorfall ereignet haben.

Ominöser Vorfall in Moosburg

Unbekannter spricht Mädchen (8) an: So erlebte der Vater den Vorfall

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Moosburg - Nachdem seine Tochter (8) von einem Unbekannten am Mühlbachbogen angesprochen und der Fall publik wurde, klärt der Vater nun Missverständnisse auf.

Irgendwann wurde es Manfred K. (Name von der Redaktion geändert) zu bunt. „Da kommen wieder die zu Wort, die keine Ahnung haben“, kommentierte der 45-Jährige verärgert seinen eigenen Facebook-Post, mit dem er die Moosburger doch nur vor einem möglicherweise gefährlichen Zeitgenossen warnen will: Denn ein Mann hat am Samstag am Mühlbachbogen seine achtjährige Tochter aus einem blauen VW-Bus heraus angesprochen - und ist dann unerkannt davongefahren.

Inzwischen konnte unsere Zeitung den Kontakt zum betroffenen Vater herstellen - und dem Moosburger die Gelegenheit geben, seine Version des Vorfalls zu schildern.

Der Vater sieht das Auto - und denkt, es gehört Bekannten

Abgespielt hat sich die Szene am Samstagvormittag gegen 10 Uhr am nördlichen Mühlbachbogen auf Höhe des großen Bolzplatzes. „Wir waren gerade beim Vorbereiten eines Ausflugs in die Berge - und schon etwas unter Zeitdruck“, erinnert sich der Vater. Zum Sommerrodeln an den Blomberg soll es gleich losgehen. Während der Vater noch zwischen Haus und Auto hin- und herläuft, befinden sich seine Tochter und ein Nachbarsmädel bereits draußen an der Straße. Der Moosburger sagt, er habe den Bus noch selbst gesehen - und auch den Spruch „Barbie Baby“ des unbekannten Mannes gehört. Doch im ersten Moment habe er gedacht, es handle sich um das Auto von Bekannten. „Deswegen hat es mich auch erst einmal nicht gewundert, dass der Bus nach 30 Metern umkehrte und zurückkam.“

Der Unbekannte kann den Vater, der dicht am Haus steht, nicht gleich sehen. Schließlich hält der Fahrer des Wagens, ein blauer VW-Bus vermutlich aktuellem Baujahrs, direkt vor dem Haus, um erneut mit dem Mädchen zu sprechen. Doch als der Unbekannte den Vater sieht, fährt er erneut davon. „Ich hab‘ in dem Moment immer noch nicht realisiert, was der Typ wollte. Das war in dem Moment alles so beiläufig“, sagt der Vater, der sich bloß an ein „Erdinger Kennzeichen“ erinnert. „Die Kleine wusste dann auch nicht, was der Mann von ihr wollte.“

Um den Bergausflug zu retten, ruft die Nachbarin die Polizei

Nun kommt Manfred K. doch ins Grübeln: „Ich fahr‘ doch nicht als Erwachsener durch die Gegend und rede so Kinder an.“ In dem Moment kommt seine befreundete Nachbarin, deren Tochter ebenfalls am Ausflug teilnimmt, hinzu. „Sie meinte, dass doch schon einmal etwas Ähnliches mit einem blauen VW-Bus vorgefallen sei“, erzählt der Vater. „Ich dachte mir: Wenn wir jetzt zur Polizei fahren, dauert die Zeugenaussage zwei Stunden - und für die Kinder ist dann der ganze Ausflug gelaufen.“ Das Angebot der guten Bekannten, die Polizei stellvertretend zu informieren, nimmt K. deshalb dankend an. „Sie hatte ja alle Infos.“ Und die Beamten hätten der Frau dann auch mitgeteilt, sich am Abend mit dem Vater nochmals in Verbindung zu setzen.

Letztendlich ist Manfred K. froh über die Entscheidung: Beim Wandern und Rodeln verdrängt seine Tochter den seltsamen Vorfall wieder und erlebt einen unbeschwerten Tag. Dem Vater geht die Szene jedoch nicht aus dem Kopf. Wieder daheim, entschließt er sich, andere Eltern mit einem Facebook-Post zu warnen. „Mir ging es darum, dass die Leute ein bisserl besser Acht geben und ein wachsames Auge auf ihre Kinder haben.“ Denn Manfred K. ist „heilfroh“, dass er zufällig draußen vor dem Haus war. „Wer weiß, was sonst passiert wäre?“

Das Missverständnis mit der Körpergröße

Ein letztes Missverständnis, das viele Leser des Zeugenaufrufs irritiert hatte, klärt Manfred K. dann auch noch auf: Mehrmals wunderten sich Kommentatoren, wie die genaue Größe abgeschätzt werden könne, wenn der Fahrer doch im Auto gesessen habe. Der Vater erklärt es so: „Die Polizei wollten die Größe des Oberkörpers wissen. Danach schätzten sie, dass er wohl etwa 1,80 Meter groß sein müsse.“

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