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In Teilen der Stadt Moosburg herrscht rund um Silvester ein Feuerwerksverbot.

Neue Verordnung erlassen

Moosburg verbietet Feuerwerk in Teilen der Stadt - Trotzdem Böllern wird richtig teuer

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Moosburg weitet sein Verbot von Silvesterfeuerwerk aus: Heuer sind Raketen und Böller nicht mehr nur am Plan, sondern in weiten Teilen der Innenstadt tabu.

Moosburg – Im Herzen Moosburgs bleibt es heuer zum Jahreswechsel dunkler und leiser als gewohnt. Denn: Die Stadt hat für Silvester und Neujahr ein Abbrennverbot von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 erlassen, also beispielsweise Raketen, Böller, Fontänen und Römische Lichter. Als Grund nennt das Rathaus den vorbeugenden Brandschutz. 

Galt die Regelung bislang nur für den Bereich Auf dem Plan sowie Einzelgebäude, reicht die Verbotszone künftig vom Krankenhausweg bis zur Feuerwehr und von der Bahnhofstraße bis zum Gries (siehe Grafik) – die ganze Altstadt also.

In diesem Bereich von Moosburg ist Feuerwerk künftig verboten.

Ohnehin untersagt ist das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden und Anlagen. Wer sich dem widersetzt, dem drohen empfindliche Geldbußen: Gemäß Sprengstoffgesetz werden bis zu 50.000 Euro fällig.

Forderung der Linken erfüllt

Zufriedenheit dürfte jetzt vor allem bei Moosburgs Linken-Stadtrat Stefan John herrschen: Er hatte bereits im Februar ein Feuerwerksverbot für die Innenstadt gefordert. Als Grund führte er neben der hohen Feinstaubbelastung vor allem den Brand- und Denkmalschutz auf. 

Des Weiteren kenne jeder den Anblick der Straßen nach Silvester. Besonders in der weihnachtlich geschmückten Altstadt sei der Müll störend „und es würde die städtischen Mitarbeiter bei den Reinigungsarbeiten entlasten, wenn dieser Teil sauber(er) bleibt“, argumentiert er. Weitere Gründe seien negative Auswirkungen für Kleinkinder und Tiere.

Als Alternative hatte Stefan John damals eine Lasershow vorgeschlagen. Davon war in der Mitteilung der Stadt nun aber keine Rede.

Lesen Sie auch: Wende in Moosburg: Marode Stalag-Baracke soll nun doch eingehaust werden

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