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Noch ist das Becken des Moosburger Hallenbads leer. Doch bald ist die Sanierung der Kleinschwimmhalle abgeschlossen - und der Betrieb kann wieder planmäßig im Oktober beginnen. 

Reparatur kostet viel weniger als geplant

Moosburger Hallenbad saniert: Schwimmhalle öffnet planmäßig

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Moosburg - Frohe Botschaft für alle Moosburger Wassersportler: Die Sanierung des Hallenbads ist in Kürze abgeschlossen. Und gute Nachrichten gibt es auch bei den erwarteten Kosten der Reparatur.

Auf die Frage, ob gerade im Rathaus die Korken knallen, gibt sich Adalbert Schwenzl zurückhaltend: "Sagen wir so, wir sind sehr zufrieden mit der Situation und hoffen, dass es auch weiter passt." Das, was den Leiter von Moosburgs Kommunalem Hochbau so zufrieden macht, sind die Sanierungsarbeiten in der Kleinschwimmhalle. Die sind laut Schwenzl nämlich in den letzten Zügen. Das Hallenbad, so heißt es, könne ab Oktober wieder planmäßig öffnen. Und das Ganze wird die Stadt wohl deutlich weniger kosten, als ursprünglich befürchtet.

Es ist die marode Technik zur Wasseraufbereitung der rund 50 Jahre alten Anlage, die den Verantwortlichen bis zuletzt einiges an Kopfzerbrechen bereitet hat. Im Herbst 2015 hatten sich nämlich derart schlechte Messwerte ergeben, dass die Stadt die Notbremse ziehen musste - und das Bad auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde. Was folgte, war ein Riesenproblem: Nicht nur der normale Publikumsbetrieb fiel aus, sondern auch Schulen und Organisationen wie der RGSV, die SGM oder die Wasserwacht standen in der Wintersaison plötzlich ohne Übungsbecken da. Den Vereinen schwammen sprichwörtlich die Mitglieder davon.

Stadträte schimpften: "rausgeschmissenes Geld"

Währenddessen wurde im Stadtrat hitzig diskutiert. 205.000 Euro netto müsse man in die Hand nehmen, um den Hallenbetrieb allein für eine Saison noch vorübergehend aufnehmen zu können, wurde im Gremium von Bürgermeisterin Anita Meinelt vorgerechnet. Eine Summe von rund 1,5 Millionen Euro seien für eine Sanierung nötig. Rausgeschmissenes Geld sei das, so der Tenor unter den Räten. Hatte man doch eigentlich das Wunschziel vor Augen, bald in die Planung eines Kombi-Bads (Freibad mit integrierter Schwimmhalle) einzusteigen. Doch wegen der knappen Stadtfinanzen rückte dieses Vorhaben zuletzt in immer weitere Ferne.

Schließlich zeichnete sich im Mai diesen Jahres ein Lichtblick ab: „Eine vernünftige Lösung ist in Sicht“, zeigte sich Anita Meinelt zuversichtlich, nachdem ein neues von der Stadt beauftragtes Ingenieurbüro eine klare Aussage getroffen hatte. Meinelt: „Die Nettokosten betragen dafür rund 30.000 Euro, und wir würden damit die notwendigen Wasserwerte einhalten.“

Hallenbad öffnet planmäßig im Herbst

Und tatsächlich: Laut Adalbert Schwenzl konnten in der vergangenen Woche die letzten Wasserfilter befüllt und eine neue Chlordosierungsanlage installiert werden. "Momentan laufen die letzten Abstimmungsarbeiten, so dass wir wie üblich Anfang Oktober mit dem Betrieb starten können", sagte Schwenzl am Dienstag dem Freisinger Tagblatt. 

Die Schlussrechnung liege noch nicht vor, auch weil noch eine Leitung hinzugekommen sei. Jedoch rechne er anhand des Kostenrahmens aus dem jüngsten Angebot mit einem Betrag von 35.000 bis 40.000 Euro. Und: "Das Bad sollte jetzt drei bis vier Jahre herhalten." Bis dahin, so hofft Schwenzl, müsste zumindest ein Entschluss des Stadtrats feststehen: "Baut man ein neues Bad, oder nicht."

Freibad schließt Mitte September

Gut zu wissen: Die Saison des Moosburger Freibads endet heuer am 12. September.

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