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Welches Glühbirnderl hätten’s denn gern? Andreas Weichselgartner (l.) und Jochen Klonner vom Verbraucherservice Bayern zeigten, welche Lampe wieviel Strom braucht.

Ausstellung an der Mittelschule

Solartage: Moosburgs Wochenende rund um den Klimaschutz

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Sie gehören fest zur Stadt Moosburg: die Solartage. Am Wochenende standen wieder Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Fokus. Und sägen durfte man auch.

Moosburg– So gehört sich das, so muss das sein: Wenn Solartage in Moosburg sind, dann hat über der Dreirosenstadt gefälligst die Sonne zu scheinen. Zumindest am Samstag lachte die Sonne über dem Gelände der Mittelschule, wo zahlreiche Aussteller von ADFC bis Zimmerei ihre Stände aufgebaut hatten und über nachhaltige Energie im Sinne der Umwelt informierten.

Großes Thema war und ist alles, was mit Haus und Bauen zu tun hat: Stromerzeugung, Wärme, die richtige Heizung, Solar und Photovoltaik, Dämmung und und und – allein all das, was zu Sanierung, Neu- und Umbau von Wohnungen und Häusern bei den Solartagen geboten war, hätte mehr als ein Wochenende benötigt, um alles genau zu erfragen.

Wichtig und immer wichtiger: E-Mobilität. Elektroautos und Lastenfahrräder waren ebenfalls Attraktionen, um die die Besucher herumgingen, und die sie gerne mal genauer unter die Lupe nahmen.

Und dann war da noch die Sonderschau zum Thema „Müll vermeiden leicht gemacht“, während auch Kommunen wie das Landratsamt oder die Stadt Moosburg Material und Antworten zu der Energiewende im Landkreis und zum Klimaschutzkonzept der Dreirosenstadt parat hatten.

Solartage liefern Infos am laufenden Band

Nun bedeutet Info nicht nur Flyer, Broschüren und Produkte, sondern auch Theorie: Beginnend mit dem Festvortrag von BUND-Vorsitzendem Hubert Weiger bereits am Freitag ging es am Wochenende dann in zwei Vortragsreihen Schlag auf Schlag: Zu jeder vollen Stunde zwei Referate, in denen es abwechselnd ebenfalls um die großen Themen der Solartage und die Energie ging – um Sonnenhäuser, um Wärmepumpen, um PV, um E-Mobilität, vor allem auch um Förderungen und Zuschüsse für energetische Maßnahmen und um Müllvermeidung.

Wer mit so viel Informationen geistig gefüttert wurde, der durfte sich auch um sein leibliches Wohl kümmern: Im Café konnte man fachsimpeln, das Gehörte verarbeiten oder die eingesammelten Broschüren in Ruhe durchblättern.

Pfundig: Alina (l.) und Julia schafften es fast, genau ein Pfund Holz abzusägen. Andreas Mayerthaler half

Und ein Rahmenprogramm mit dem schon traditionellen Solarquiz, mit Kochvorführungen nur mit Sonnenenergie, mit einem Solarsimulator und einer Mini-Solarthermieanlage gehörten am Wochenende ebenso dazu. Ganz gut kommt auch immer an, wenn man wo draufdrücken oder richtig zupacken kann: Der Glühlampenkoffer des Verbraucherservice Bayern zum Beispiel oder das „pfundige Sägespiel“ der Solarfreunde Moosburg waren da nur zwei solcher Magnete, die die Besucher anlockten.  

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