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Der Vorstand: (vorne, v. l.) Elke Halmen, Maria Junker, Sibylle Banner, Sabine Woppmann und Elke Schug sowie (hinten, v. l.) Anita Meinelt, Karin Linz, Monika Hermann und Michaela Hofmann.

Jahreshauptversammlung der Frauen-Union

Moosburgs CSU-Frauen wollen sich für Sozialen Wohnungsbau stark machen

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Moosburg - Drei „ganz wichtige Themen“ stehen laut FU-Vorsitzender Sibylle Banner auf der Agenda der Frauen-Union Moosburg: Neben dem Neubau eines Hallenbads und der Ausweisung von Baugebieten wollen sich die Frauen vor allem für mehr Sozialen Wohnungsbau einsetzen.

In Moosburg gibt es viele Themen, für die man sich einsetzen kann – ganz aktuell etwa für die Umgestaltung des „Plans“. Die Frauen-Union Moosburg will sich aber vor allem für ein Thema stark machen: den Sozialen Wohnungsbau. Denn Wohnungen für sozial schwach gestellte Mitbürger gibt es laut Vorsitzender Sibylle Banner „viel zu wenige“ – und das nicht nur in Moosburg, sondern im gesamten Landkreis. Deshalb ist es für sie „dringend notwendig“, dass hier etwas getan wird, wie Banner nach der Jahreshauptversammlung, die am Donnerstagabend im Gasthaus Huber stattfand, im FT-Gespräch betonte. Bei der nächsten Vorstandssitzung, die im übrigen künftig immer öffentlich sein soll, werde besprochen, wie man das Thema genau anpacken möchte.

Ein weiterer Punkt, der der 24 Mitglieder zählenden FU sehr am Herzen liegt, ist der Bau eines Hallenbads. „Für Senioren, Kinder, Vereine und Schulen ist das enorm wichtig“, erklärte Banner. Deshalb werden die Frauen die Pläne der Stadt, auf dem Gelände des Freibads ein Hallenbad zu bauen, unterstützen.

Auch die Ausweisung von neuen Baugebieten ist für die FU-Vorsitzende „wichtig“ – allerdings müsse der „Zuzug kontrolliert“ werden. Zu viele neue Bürger würden unter anderem die Kapazitäten von Kindergärten und Schulen übersteigen.

Neben den politischen Themen wird sich die Frauen-Union auch gesellschaftlich engagieren: So werden am Gründonnerstag, 13. April, wieder Ostereier in den Moosburger Alten- und Seniorenheimen verteilt. Für den 23. Juni ist ein Frauenfrühstück mit politischen Themen geplant, und am 29. September wird Ursula Betz im Pfarrheim das Welcome-Projekt vorstellen.

Und noch ein Thema liegt der FU am Herzen: „Wir wollen mehr Frauen dazu bewegen, sich in der Politik zu engagieren.“ Banner weiß um die Hemmschwelle bei Frauen, sich politisch einzubringen. „An was das liegt, weiß ich nicht.“ Hier wolle man ansetzen und Frauen motivieren, sich einzubringen.

Treue Mitglieder: Anita Meinelt und Eleke Halmen (ab 2. v. l.) wurden für 30 und 25 Jahre in der Frauenunion Moosburg von Sibylle Banner (l.) und Monika Hermann (r.) mit Urkunden ausgezeichnet.

Nachdem Bürgermeisterin Anita Meinelt aktuelle Themen wie die Plan-Umgestaltung, den Hallenbad-Bau, die neuen Baugebiete Amperauen und Oberes Gereuth sowie den Neubau eines Gebäudes für die Mittagsbetreuung und Mensa auf einem stadteigenen Areal zwischen der Schlesier- und der Banatstraße thematisiert hatte, standen die turnusmäßigen Neuwahlen auf der Tagesordnung – ohne große Veränderungen. Neben Banner wurden Sabine Woppmann als Stellvertreterin und Schriftführerin sowie Elke Schug als Schatzmeisterin wiedergewählt. Beisitzerinnen sind Michaela Hofmann, Elke Halmen, Marion Junker, Karin Linz und Christiane Müller. Die Kasse prüfen künftig Aurelia Nenno und Monika Vogg.

Die fünf Delegierten für die Kreisversammlung sind Marion Junker, Michaela Hofmann, Elke Schug, Sabine Woppmann und Karinz Linz. Zu Ersatzleuten wurden Sibylle Banner, Anita Meinelt, Elke Halmen, Monika Vogg und Aurelia Nenno gewählt.

Besonders stolz ist die Frauen-Union auf ihre langjährigen Mitglieder. Seit 60 Jahren hält Rosemarie Wittek der FU die Treue. Anita Meinelt ist seit 30 Jahren Mitglied und Elke Halmen bringt es auf 25 Jahre. Ihnen allen galt der Dank Banners.

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