Das Modell der Wohnanlage, die im Norden der Moosburger Neustadt geplant ist. Klicken Sie sich durch die Fotostrecke.
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Ungewöhnliche Wohnanlage in der Neustadt geplant

Moosburgs neue Sonnenhaus-Siedlung: Das müssen Interessenten wissen

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Einen Schritt weiter ist das Neubaugebiet der Firma Citrin Solar in Moosburg gekommen. Wir erklären den aktuellen Stand – und was Interessenten wissen müssen.

Moosburg – Ein Pilotprojekt mit energetischem Vorzeigecharakter soll sie werden: die Wohnanlage „Sonnenhäuser CS“ im Norden der Moosburger Neustadt. Die Firma Citrin Solar plant auf ihrem 10 500 Quadratmeter großen Nachbargrundstück eine nachhaltige Siedlung, die im Vergleich zu anderen Baugebieten einiges Unkonventionelles bereithält.

Im Juli vergangenen Jahres wurde das Vorhaben erstmals publik, seither arbeiteten sich die Verantwortlichen durch das Genehmigungsverfahren. Unter anderem wurden im Rahmen der Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung Stellungnahmen eingeholt. Auch die Nachbarn konnten sich mit dem Vorhaben auseinandersetzen. Da aus diesem Prozess keine Einwendungen hervorgingen, winkten die Stadträte am Montag die insgesamt 15 Stellungnahmen ziemlich flott durch.

Konkreter Zeitplan: So geht es weiter

Das, womit unbeteiligte Zuhörer im Saal nicht viel anfangen konnten, war für die Planer ein ersehnter Meilenstein: Jetzt wird es konkret. Entsprechend gut gelaunt äußerte sich am Dienstag auch Citrin-Solar-Chef Hanns Koller im Gespräch mit dem FT: „Jetzt haben wir Planungssicherheit. Das Rathaus hat uns signalisiert, dass das Baurecht erteilt wird.“ 

Vertragliche Formalitäten seien noch zu klären – und das Landratsamt müsse seinen Segen erteilen. Koller: „Ich gehe davon aus, dass sich Interessenten dann in zwei bis drei Monaten ein konkretes Haus oder eine Wohnung aussuchen können.“

Siedlung mit Kita und eigenem E-Auto

Derzeit sitzt das Architekturbüro von CSU-Rat Rudolf Heinz an den Grundrissen und der Detailplanung für die zwei Mehrfamilien-, drei Doppel- und 17 Reihenhäuser mit insgesamt 35 Wohneinheiten. Weil Heinz involviert ist, verfolgte er die Abstimmung nur als Zuschauer. Das Votum fiel aber auch ohne ihn einstimmig aus. 

Den Räten gefiel wohl das, was Rudolf Heinz als „außerhalb der Norm“ beschreibt: Neben einem architektonischen Baukastensystem soll die Siedlung so autark wie möglich sein. Der Strom für die Gebäude stammt von Photovoltaik-Modulen auf den Dächern, jedes Haus bekommt seinen eigenen Stromspeicher. Wärme liefert das Biomasse-Heizkraftwerk auf dem Firmengelände, das Citrin Solar an ein Mikro-Nahwärmenetz anschließen will.

Nachfrage bereits da

Außerdem ist geplant, an den Häusern Schnell-Ladesäulen für E-Mobile zu installieren. Wer kein eigenes Auto besitzt, soll per Carsharing ein Gemeinschafts-Elektroauto nutzen können. Obendrein ist eine eigene viergruppige Kita in dem Quartier vorgesehen, berichtet Heinz. „Die Fläche ist noch einmal ein bisschen größer geworden im Vergleich zum ursprünglichen Plan.“ Mit über 100 Bäumen und einem Spielplatz will man die Siedlung ebenfalls ausstatten.

Obwohl der Vermarktungsprozess noch nicht gestartet worden sei, wie Hanns Koller sagt, hätten sich bereits einige Interessenten bei seinem Unternehmen gemeldet. „Leute, die sich jetzt schon rühren, werden vorgemerkt und an den Makler weitergegeben – sobald dieser feststeht.“

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