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Soll besucherfreundlicher werden: Der Moosburger Aquapark – hier auf einem Archivbild von Klaus Leidorf.

Firma will Service verbessern und Attraktivität steigern

Nach Verkauf: Neue Pläne für Aquapark Moosburg

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Moosburg - Der Aquapark hat den Besitzer gewechselt. Publik wurde das, weil Angler nun um ihre Fischgründe fürchten. Das FT hat beim neuen Eigentümer nachgefragt. Der spricht von unbegründeten Sorgen – und über seine Pläne für den See.

Den Moosburger Aquapark kennen sie bei der Firma V.I.P.’s Immobilien schon länger: Weil der Betrieb aus dem Raum Nürnberg mit seiner Security-Sparte beim Utopia Island Festival tätig ist, wurden die Verantwortlichen auch auf den Badebetrieb des Areals aufmerksam. Geschäftsführer Goran Marincic (38) sagt: „Das ist ein Naherholungsgebiet mit großem Potenzial, das nie richtig ausgeschöpft wurde.“ Er will das nun ändern. Der erste Schritt ist bereits vollzogen: V.I.P.’s hat den Aquapark der Firma Isarkies abgekauft.

Dass das publik wurde, liegt am örtlichen Anglerverein: Dessen Hütte steht ebenfalls am Aquapark, der den Mitgliedern als wichtigstes Fischgewässer dient. Als am Samstag die Fischerkönige proklamiert wurden, gab es deshalb auch sorgenvolle Töne zu hören. Von einer ungewissen Zukunft wegen „großer Baumaßnahmen“ und einer geplanten Wakeboard-Anlage war die Rede.

Goran Marincic sagt dazu: „Erst einmal bleibt alles beim Alten.“ Wie genau die Anlage für Besucher attraktiver gemacht werde, stehe noch nicht fest. „Unser Fokus liegt auf jeden Fall im Bereich Freizeit.“ Und: „Die Fischer sind immer Bestandteil unserer Planung gewesen.“ Voraussetzung für ein harmonisches Miteinander seien jedoch die „Einhaltung der bestehenden Verträge“ und konstruktive Gespräche. Gerüchte zu streuen sei für eine gemeinsame Basis eher kontraproduktiv.

Weitere Spielstätten und Rutschen denkbar

Das Unternehmen will als nächsten Schritt die Service-Qualitäten des Aquaparks verbessern. Marincic: „Die Erschließung für Abwasser und Wasser ist dort nie geplant gewesen. Das ist der Grund, weshalb die Situation der Sanitäranlagen so unzureichend ist.“ Man wolle nun in die Infrastruktur investieren. „Und dafür sorgen, dass etwa die Liegewiesen gemäht werden, wie’s sich gehört: Also nicht erst am Freitag vor einem schönen Wochenende.“ Denkbar seien auch Verbesserungen bei den Beachvolleyballfeldern, weitere Spielstätten oder Rutschen. „Wir wollen die Anlage verbessern, nicht verschlechtern. Sobald konkrete Pläne bestehen, wird die Öffentlichkeit informiert.“

Utopia Festival 2015: Die Bilder

Die Fischer beruhigen will auch Thomas Sellmeir, Chef des Utopia-Veranstalters Klangfeld GmbH. „Sie müssen um nichts Angst haben.“ Entgegen anders lautender Medienberichte betont er: „Wir sind auch nicht Käufer, sondern weiter nur Mieter.“ Und: „Für uns ist wichtig, dass das Festival in der jetzigen Form erhalten bleibt.“ Das sei mit dem neuen Besitzer geklärt.

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