CSU-Stadtrat Erwin Weber, 2. Bürgermeister Georg Hadersdorfer, Stadtgärtner Michael Guyens und Bauhofleiter Martin Holzner an einer neuen Sitzbank in der Moosburger Bonau.
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Probesitzen auf der neuen Bank: Antragsteller Erwin Weber (sitzend, l.) und 2. Bürgermeister Georg Hadersdorfer (sitzend, r.) freuen sich über mehr Lebensqualität für die Bürger. Stadtgärtner Michael Guyens (hinten l.) und Bauhofleiter Martin Holzner haben die neuen Sitzgelegenheiten mit ihren Teams aufgestellt.

CSU-Initiative

Mehr Ruheplätze geschaffen: An diesen Stellen in Moosburg wurden neue Bänke aufgestellt

  • vonNico Bauer
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Mit den Frühlingstemperaturen zieht es immer mehr Menschen in die Natur. Sie können in Moosburg nun auf acht neuen Ruhebänken durchschnaufen.

Moosburg – Kommunen müssen nicht immer die großen Millionenbeträge ausgeben, um ihren Bürgern Service und Lebensqualität zu bieten. In der Stadt Moosburg wurden nun auf Antrag der CSU-Fraktion und gestützt von einer breiten Mehrheit acht neue Ruhebänke aufgestellt.

Initiator Erwin Weber, der bei den Haushaltsberatungen 2021 noch CSU-Fraktionssprecher war, und 2. Bürgermeister Georg Hadersdorfer trafen sich nun am Mittwoch an der noch jungen Streuobstwiese gegenüber des Wasserwerks, um auf einer der Holzbänke einmal Probe zu sitzen. Beide freuten sich über eine „sinnvolle Maßnahme“, die mit Kosten von 230 Euro pro Bank und je einer Arbeitsstunde von zwei Personen einen überschaubaren Aufwand mit sich gebracht hatte.

Antrag war ursprünglich ganz anders gedacht

Bauhofleiter Martin Holzner und Stadtgärtner Michael Guyens hatten sinnvolle Plätze ausgesucht, um das Netz der knapp 300 städtischen Bänke zu ergänzen. Bei dem Exemplar an der Streuobstwiese ist der städtische Baum „2591“ als künftiger Schattenspender bereits vorhanden. Stadtgärtner Guyens hat im Reich seiner durchnummerierten und katalogisierten Bäume schnell geeignete Fleckerl gefunden.

Und doch war der Antrag ursprünglich ganz anders gedacht gewesen: Erwin Weber erinnerte daran, dass die CSU vornehmlich in den Isar- und Amperauen Sitzgelegenheiten schaffen wollte. Dort sei das rechtlich jedoch kaum möglich. Die Grundstücke gehören etwa den Bayerischen Staatsforsten und mit einer aufgestellten Bank auf dem fremden Grund würde die Sicherungspflicht auch an die Stadt Moosburg übergehen. Das hätte zur Folge, dass der Bauhof regelmäßig auf fremder Flur die Bäume in der Umgebung der Bänke hätte überprüfen müssen. „Das wäre schwierig zu handhaben“, erklärte Martin Holzner.

Netz soll erweitert werden

Die ursprünglich angedachten Bänke in den Isar- oder Amperauen haben sich somit erledigt, aber als Kompromiss blieben die Standorte auf städtischem Grund. „Das sind auch nicht die letzten von uns aufgestellten Bänke“, machte Georg Hadersdorfer deutlich. Das Netz werde man sinnvoll erweitern – an Stellen, wo es sich anbiete. Gerade in Corona-Zeiten bewegten sich immer mehr Menschen in der heimischen Natur, und diesen wolle man mit der kleinen Maßnahme „diesen Service bieten, mit dem wir die Lebensqualität steigern können“.

Die Standorte

Hier finden sich die acht neuen Moosburger Bänke: Wasserwerkstraße (Ecke Stadtbadstraße), Wasserwerkstraße (Streuobstwiese), Westumfahrung (Höhe Georg-Schweiger-Straße), Westumfahrung (Richtung Amperwehr), Am Kanal (Höhe Kanalstraße), Kiesweg neben der Stadtgärtnerei, Thalbacher Straße (an der Radbrücke nach Mauern) sowie Kiesweg nach Stießberg in Pfrombach.

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