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Neuer Rekord: Über 100 Hartgesottene gingen beim Neujahrsschwimmen der Moosburger Wasserwacht am Mittwochvormittag im Aquapark baden.

Saisonanschwimmen am Aquapark

Neuer Rekord beim 20. Neujahrsschwimmen in Moosburg

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Mit einem erfrischenden Bad im 7,9 Grad kalten Aquapark haben viele Hartgesottene das neue Jahr begrüßt. Bei der 20. Auflage des Neujahrsschwimmens in Moosburg wurde auch ein Rekord gefeiert.

Moosburg – Zum 20. Mal hatte die Wasserwacht Moosburg am Mittwoch zum Neujahrsschwimmen eingeladen. Mit über 100 Teilnehmern verzeichneten die Aktiven um Vorsitzenden Stefan Aigner beim Jubiläum einen neuen Rekord. Gut gelaunt und motiviert erfrischten sich die Hartgesottenen „quasi bei Badewannen-Temperatur“ (7,9 Grad Wasser- und null Grad Außentemperatur) im Aquapark, scherzte der Wasserwacht-Chef mit Blick aufs Thermometer.

7,9 Grad zeigte das Thermometer an, als die Neujahrsschwimmer ins Wasser stiegen.

Unter den Badegästen, und das bereits zum 20. Mal: Martin Hofmann, Technischer Leiter der Wasserwacht Moosburg. Er war es auch, der vor 20 Jahren im Rahmen einer Wette mit dem damaligen Vorsitzenden Konrad Goldbrunner das Neujahrsschwimmen ins Leben gerufen hat. „Damals bin ich alleine ins Wasser gegangen“, erinnert sich Hofmann. Ein Jahr später seien schon zehn Leute zum Saisonanschwimmen gekommen, nun hat man mit gut 100 Teilnehmern einen neuen Rekord aufgestellt. Hofmanns Motivation in all den Jahren: „Die Kameradschaft – weil alle mitziehen.“ Ob in der Küche beim Suppen- und Würstlkochen, im Boot beim Absichern der Badegäste oder als Wasserretter: Gut 20 Mitglieder seien wieder gekommen, um bei dem Neujahrsspektakel dabei zu sein. Obwohl es beim Neujahrsschwimmen jedes Mal kalt ist, überwiegt bei Martin Hofmann das Gefühl, „sich überwunden zu haben“ – und das bereits zum 20. Mal.

Erstmals beim Neujahrsschwimmen am Start waren heuer Tobias (10) und Franziska (8) Koch. Warum? „Wir wollen es einfach mal ausprobieren.“ Und das haben sie getan: Bis zum Bauch waren sie im Wasser, ehe sie sich schnell wieder angezogen und bei einem Kinderpunsch aufgewärmt haben.

Fünf Jahre ist der achtjährige Vincent Schrod schon dabei: Mit vier Jahren stieg er das erste Mal ins kühle Nass – damals noch mit Schwimmflügeln. Seine Motivation: „Das ist gut für die Durchblutung“, erzählt er.

Routiniers: Martin Hofmann (2. v. r.) ging zum 20. Mal ins Wasser, Vincent Schrod (vorne) zum fünften Mal.

Sein zehntes Neujahrsschwimmen feierte am Mittwoch der 3. Bürgermeister von Nandlstadt, Gerhard Betz, und auf 15 Jahre brachte es Moosburgs 2. Rathauschef Josef Dollinger. Mit ihnen gingen noch weitere Politiker baden, wobei Betz und Dollinger scheinbar völlig unbeeindruckt von der Kälte ein paar kleine Runden schwammen. Ihre Motivation? „Es macht total Spaß“, brachte es Betz auf den Punkt.

Lesen Sie auch:In Neufahrn wagten 69 Mutige den Sprung ins kalten Wasser.

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