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Die Umgestaltung des Moosburger Marktplatzes „Auf dem Plan“ sorgt weiter für Diskussionen.

FDP fordert Details zu Grundstücksverhandlungen

Parkplatz-Ersatz für „Plan“: Anita Meinelt weist Spekulationen zurück

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Nach der Ankündigung von Moosburgs Bürgermeisterin, sie verhandle über Ersatzparkplätze für den „Plan“, wurden Spekulationen laut. Mit einer räumt Anita Meinelt nun auf.

Moosburg – Es war eine Überraschung, als sich kürzlich beim Info-Abend zur Umgestaltung des Moosburger „Plans“ wieder einmal die Debatte um die Parkplatzfrage kreiste, und Bürgermeisterin Anita Meinelt verkündete: „Wir sind dran, Ersatzparkplätze in zentraler Lage zu schaffen.“ Man stehe kurz vor Abschluss der Grundstücksverhandlungen. Weil sie keine weiteren Angaben zu der Fläche machen wollte oder konnte, schossen seither die Spekulationen ins Kraut.

Auch bei der Moosburger FDP geriet man ins Grübeln. So sehr, dass sich der Ortsverband nun mit einer Pressemitteilung indirekt an die Bürgermeisterin und den Stadtrat wandte: Berichte zu Äußerungen der Rathauschefin „deuten darauf hin, dass der Parkplatz an der Leinberger Straße als Ersatz für wegfallende Parkplätze ausgebaut werden soll“, vermutete Matthias Spettmann, Sprecher der Moosburger FDP, und bezog sich dabei wohl auf einen entsprechenden Artikel im Forum. Im Gespräch sei demnach eine zweite Ebene auf dem Areal unweit des Feuerwehrhauses.

Die FDP fordert Einblicke über den Kaufpreis und weitere Kosten

Spettmann begrüßte dies ausdrücklich – und sieht die Verdienste für diese neue Entwicklung unter anderem bei seiner Partei: „Offenbar haben die Initiativen und Bürgerbegehren zur ,Plan‘-Umgestaltung und die damit einhergehende Diskussion um die Parkplätze eine neue Dynamik im Rathaus entfacht.“ Gleichzeitig gehe die FDP im Sinne der Bürger davon aus, „dass ein solcher Grundstückserwerb nur auf der Basis von konkreten Plänen, Budgets und Kostenschätzungen realisiert werden kann“. 

Daher ergeben sich für Spettmann hinsichtlich einer transparenten Politik konkrete Fragen an die Verantwortlichen: „Wie weit fortgeschritten sind die Aktivitäten zum Erwerb des Grundstücks, wie hoch ist der Kaufpreis, wie steht es um die Kosten für einen geplanten Ausbau, und in welcher Weise ist eine Amortisierung geplant?“

Anita Meinelt äußert sich zu der Vermutung 

Im Gespräch mit dem FT sagt Anita Meinelt: „Die Vermutung mit der Leinberger Straße ist falsch.“ Gleichwohl habe sie dem Eigentümer der Fläche, um die sich die Stadt bemühe, versprochen, sich nicht an Spekulationen zu beteiligen. Meinelt zufolge würde die Stadt auf dem verhandelten Grundstück gerne 55 bis 60 Parkplätze anlegen lassen. Deutlich mehr also, als die 47 wegfallenden Stellflächen am „Plan“. Konkreter werden könne sie erst, sobald eine Einigung erzielt sei. „Es schaut aber sehr gut aus“, sagt Meinelt mit Blick auf die laufenden Verhandlungen.

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