Horror auf A8: Unbekannter wirft Pflasterstein auf fahrendes Auto

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Eine blockierte Rettungsgasse wird regelmäßig zum Problem für Einsatzkräfte.

Alkoholisierter Fahrer kracht in Leitplanke

Schon wieder keine Rettungsgasse bei Unfall: Einsatzkräfte auf A92 behindert

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Auf der A92 bei Moosburg-Nord ist es am Dienstagmorgen im Berufsverkehr zu einem Unfall gekommen. Die Fahrt zum Unglücksort geriet für die Retter zur Herausforderung.

Ein Verkehrsunfall auf der Autobahn A92 zwischen den Anschlussstellen Moosburg-Nord und Landshut-West hat am Dienstagmorgen im Berufsverkehr für größere Verkehrsbehinderungen gesorgt. 

Gegen 6.41 Uhr wurden die Feuerwehren aus Landshut, Altdorf und Moosburg mit der Meldung "schwerer Verkehrsunfall - Person eingeklemmt" auf die A92 gerufen. Da anfangs auch Meldungen im Raum standen, wonach das Fahrzeug die Mittelleitplanke durchbrochen haben könnte, wurden von beiden Auffahrten her Feuerwehren zur Einsatzstelle geschickt. 

Wertvolle Minuten verstreichen - weil keine Rettungsgasse zustande kommt

Doch bereits bei der Anfahrt hatten vor allem die über Landshut-West anfahrenden Kräfte aus Landshut und Altdorf mit größeren Verzögerungen zu kämpfen. Der Grund: wieder einmal eine fehlende Rettungsgasse. Selbst ein Einfahren vom Beschleunigungsstreifen in die eigentliche Rettungsgasse war nur schwer möglich. 

Rettungsgasse richtig bilden: Diese Regeln sollte jeder kennen

In der vermeintlichen Rettungsgasse selbst standen auf der linken Spur nur wenige Autos an der Seite, auf der rechten Fahrspur hielten alle Fahrzeuge die Spurmitte. Ein seitliches Verschieben, um die Durchfahrt der Einsatzfahrzeuge zu ermöglichen, war nicht zu erkennen, berichtet die Feuerwehr Landshut. Auch nach der Durchfahrt der Einsatzfahrzeuge wurde die Rettungsgasse teilweise wieder zugefahren. 

In diesem Zusammenhang appellieren die Retter hier dringend an die Vernunft und Umsicht aller Fahrzeuglenker auf Autobahnen und mehrspurigen Bundesstraßen, unbedingt bereits bei stockendem oder langsamer werdenden Verkehr die Rettungsgasse zu öffnen. „Gerade der schwere Bus-Unfall am Montag in Oberfranken hat auf höchst tragische Art und Weise die immense Bedeutung von schnellstmöglicher Hilfe an der Unglücksstelle gezeigt“, schreibt die Feuerwehr in ihrem Bericht.

Fahrzeugteile auf Gegenfahrbahn geschleudert

Der Einsatz selbst beschränkte sich für die Feuerwehren glücklicherweise nur auf die Absicherung der Unfallstelle und die Fahrbahnreinigung: Ein in Richtung Deggendorf fahrender Pkw war mit großer Wucht in die Mittelleitplanke gekracht, hatte diese stark deformiert und wurde anschließend wieder auf die Deggendorfer Spur zurückgeschleudert, wo das Fahrzeug dann rückwärts zum Stehen gekommen war. 

Der Fahrer war entgegen erster Annahmen nicht eingeklemmt. Durch den starken Aufprall wurden jedoch mehrere Teile seines Wagens auf die Münchner Spur geschleudert - und sorgten auch dort für Stau. Nachdem die Unfallstelle von der Feuerwehr gesichert und gereinigt war, konnten die meisten Helfer gegen 7.30 Uhr wieder abrücken. Rund um den Einsatz kam es auf beiden Richtungsfahrbahnen im Berufsverkehr zu größeren Staus und Behinderungen. 

Alkohol am Steuer war wohl Unfallursache

Wie die zuständige Autobahnpolizei Wörth/Isar auf Anfrage des FT mitteilte, war wohl eine Alkoholisierung des Autofahrers die Ursache für den Unfall. Der Mann wurde leichtverletzt in ein Krankenhaus gebracht. Außer an seinem eigenen Wagen und der Mittelleitplanke entstanden auch noch Schäden an anderen Autos: Sie wurden von umherfliegenden Fahrzeugteilen getroffen. Eine genaue Schadenshöhe konnte von der Polizei bislang nicht bilanziert werden, da sich möglicherweise noch weitere Betroffene melden.

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