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Andacht zum Auftakt: Die Stadtradel-Teilnehmer erhielten zum Start kirchlichen Beistand.

Strampeln für die Umwelt und den guten Zweck

Stadtradeln in Moosburg gestartet: Neue Runde, neuer Ansporn

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Die Stadt Moosburg und seine Bürger beteiligen sich auch heuer wieder an der bundesweiten Aktion Stadtradeln. Zum Auftakt wurde an den guten Zweck hinter der Kampagne erinnert.

Moosburg – Strampeln für einen guten Zweck: Beim Stadtradeln, einer bundesweiten Aktion, an der sich Moosburg heuer bereits das siebte Mal beteiligt, kommt es auf jeden Fahrrad-Kilometer an. Die Kommunen liefern sich zum Wohle des Umwelt- und Klimaschutzes einen bundesweiten Wettbewerb.

Doch damit nicht genug. In Moosburg geben Sponsoren heuer nämlich entsprechend Geld an die örtliche heilpädagogische Kindertagesstätte. Das gaben die Offiziellen zum Auftakt am Kastulusplatz bekannt. Wie die Klimaschutzmanagerin der Stadt, Melanie Falkenstein, zudem verriet, nehmen auch erstmals Schulklassen teil. Deren Kilometerleistung fließt ebenfalls in die Bilanz mit ein. Außerdem gibt es laut Falkenstein für die Klasse mit der größten Kilometerleistung pro Person Gutscheine für Eis und Kinobesuche.

Im letzten Jahr wurden über 80.000 Kilometer erstrampelt

Vor den knapp 50 Teilnehmern der Eröffnungstour durchs Ampertal rührte Bürgermeisterin Anita Meinelt kräftig die Werbetrommel fürs Stadtradeln. Es gelte schließlich, die Marke vom Vorjahr zu überbieten: Damals hatten 461 Radler immerhin über 80.000 Kilometer erstrampelt. Meinelt erinnerte an die Historie des Fahrrades und daran, dass es jetzt 200 Jahre her ist, dass ein gewisser Karl Freiherr von Drais eine Art Laufrad und somit den Vorgänger der heutigen Drahtesel erfunden hat. 

Dann hob sie den guten Zweck der Aktion in Moosburg ausdrücklich hervor – sehr zur Freude der Leiterin der heilpädagogischen Kindertagesstätte Rita Metz, die auf die besondere Bedeutung des Fahrrads für Kinder hinwies. Gerade habe eine Achtjährige in der Einrichtung Fahrradfahren gelernt und sich hinterher ganz erwachsen gefühlt.

Umweltreferent Michael Stanglmaier sprach das jetzt vom Freistaat Bayern aufgelegte Radfahrverkehrsprogramm 2025 an. Demnach will man den Verkehrsanteil von Fahrrädern von zehn auf 20 Prozent erhöhen. Dafür gelte es, Voraussetzungen zu schaffen: in Sachen Fernverbindungen, aber auch innerhalb der Kommunen. Stanglmaier verwies darauf, dass Moosburg gerade dabei sei, ein Fuß- und Radwegekonzept auf die Beine zu stellen.

Ohne kirchlichen Beistand mussten sich die Radler nicht auf ihre Sattel schwingen: Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger erteilte zusammen mit Pfarrerin Regine Weller den Segen für alle Teilnehmer.

Hier kann man sich weiterhin fürs Stadtradeln anmelden

Infos zur Aktion sowie die Anmeldung (weiterhin möglich) finden sich auf der Aktionshomepage von Stadtradeln.

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