+++ Eilmeldung +++

Er tötete Journalistin Kim Wall: U-Boot-Mörder Madsen versucht aus Gefängnis zu fliehen - Großeinsatz!

Er tötete Journalistin Kim Wall: U-Boot-Mörder Madsen versucht aus Gefängnis zu fliehen - Großeinsatz!
Die „Moosburg Card 2.0“ stellte Ulrich Metzmeier vor.
+
Die „Moosburg Card 2.0“ stellte Ulrich Metzmeier vor.

Mehr als nur ein Bonus für Angestellte

Steuerfreier Sachbezug: „Moosburg Card 2.0“ soll viele Vorteile für Arbeitgeber eröffnen

  • vonNico Bauer
    schließen

Bislang war die Moosburg Card ein reiner Einkaufsgutschein. Die neue Version soll nun zur Win-Win-Situation für Firmen, deren Angestellte und den Handel werden.

Moosburg – Das Zauberwort lautet „Steuerfreier Sachbezug“. Aus einer gesetzlichen Win-Win-Situation mit Bonusleistungen für Angestellte möchte die Moosburg Marketing neue Potenziale für den heimischen Einzelhandel erschließen. Bei der Vorstellung der „Moosburg Card 2.0“ zeigten Geschäftsführer Ulrich Metzmeier und Patrick Koch, Geschäftsführer der Stadtguthaben GmbH, die Veränderungen und Vorteile eines neuen Systems auf.

Bisher war die Moosburg Card nichts anderes als der klassische Gutschein. Wer 150 Euro verschenken wollte, der jonglierte vor dem Jubilar mit 15 Karten, und wer dann beim Einlösen acht Euro bezahlte, schoss zwei Euro in den Wind mangels Wechselgeld-Optionen. Das soll nun anders werden, weil die „Moosburg Card 2.0“ wie eine mit Guthaben aufgeladene Kreditkarte funktioniert. Der Besitzer hat nur eine Karte, kann beliebige Beträge aufladen, und bei Einkäufen wird auf den Cent genau abgebucht.

Gespannt lauschten die Zuhörer in der Schäfflerhalle den Ausführungen zur neuen „Moosburg Card 2.0“. 

Und da kommt nun der „steuerfreie Sachbezug“ ins Spiel. Mit maximal 44 Euro monatlich (528 Euro jährlich) kann ein Arbeitgeber seinem Angestellten Gutscheine und Präsente machen als Wertschätzung für seine Leistung, wobei hier keine Abgaben anfallen und die Leistung steuerlich geltend gemacht werden kann. Einzige Bedingung ist, dass die Schenkung nicht in Bargeld umgewandelt werden kann. Bei der „Moosburg Card 2.0“ können Arbeitgeber dem Personal automatisch 44 Euro monatlich aufbuchen und der setzt das Geld sicher beim lokalen Einzelhandel um.

Neue Moosburg Card wird im Laden per QR-Code gescannt

Patrick Koch rechnete bei der Vorstellung des Systems vor, dass schon bei 100 Angestellten mit diesem System jährlich 50.000 Euro Umsatz für den lokalen Handel herauskämen. „Wenn man den Begriff steuerfreier Sachbezug nur oft genug ausspricht, dann wird der auch sexy“, witzelte Koch. Bei der Vorstellung des neuen Systems in der Moosburg Marketing eG war das „Who is Who“ der Moosburger Einzelhändler vor Ort, und dabei ging es um Detailfragen der Abrechnung von solchen Guthaben. Über den QR-Code können die Geschäfte mit dem Kassenscanner oder einem Smartphone die Karte erfassen mit der Folge, dass sie am Ende des Monats dem Umsatzbetrag und eine genaue Abrechnung bekommen.

Es wurden aber auch Stimmen laut, dass die Händler-Gebühren von 2,5 Prozent für Mitglieder und fünf Prozent für Nichtmitglieder der Moosburg Marketing etwas hoch seien. Hier sagte Koch, dass die Stadt das Projekt subventioniere und drei bis vier Prozent in anderen Städten normal seien. „Bei den Möglichkeiten und neuem Kundenpotenzial rechnet sich das für Sie allemal“, war die Botschaft Kochs an die Moosburger Händler. Und Ulrich Metzmeier ergänzte, dass die neue Moosburg Card gerade in Zeiten von Corona durch ein komplett kontaktfreies Bezahlen mit dem Scannen des QR-Codes einen weiteren Sicherheitsvorteil habe.

Erfolgsprojekt „Tante Emma“ feiert vierten Geburtstag - doch das Team hat ein zunehmendes Problem

Auch interessant

Kommentare