Mit dem Kopf und einem Bein steckte das Katzenbaby im Standfuß einer Uhr fest - und konnte sich nicht mehr selbst befreien.
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Mit dem Kopf und einem Bein steckte das Katzenbaby im Standfuß einer Uhr fest - und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Kuriose Befreiungsaktion

Tierischer Einsatz: Feuerwehr rückt aus, weil Baby-Katze in Uhr feststeckt - Helfer haben zündende Idee

  • Armin Forster
    vonArmin Forster
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Weil ein Katzenbaby in eine missliche Lage geraten war, rückte am Dienstag die Moosburger Feuerwehr aus. Die Kameraden staunten erst - und wurden dann kreativ.

  • Die Feuerwehr Moosburg musste zu einem kuriosen Einsatz ausrücken.
  • Eine Baby-Katze hatte sich in einer Standuhr verfangen.
  • Die Feuerwehrleute befreiten das Tier mit einer ausgefeilten Aktion.

Moosburg – Diesen tierischen Einsatz werden die Kameraden der Moosburger Feuerwehr wohl so schnell nicht vergessen: Am späten Dienstagnachmittag rückten die ehrenamtlichen Helfer aus, nachdem kuriose die Meldung „Katze steckt in einer Uhr fest“ eingegangen war.

„Wir konnten uns unter dem Meldebild zunächst nicht wirklich etwas vorstellen“, erinnert sich Gruppenführer Christian Schafhauser (25) an die gespannten Mienen seiner acht Kameraden bei der Anfahrt zum Einsatzort. Die Mannschaft war man mit einem Löschgruppenfahrzeug ausgerückt, das vom Rettungsspreizer über Wärmebildkamera und Überdrucklüfter bis hin zum Stromaggregat für alle erdenklichen technischen Hilfeleistungen ausgerüstet ist.

Kätzchen in Standuhr gefangen: Feuerwehr greift zum Werkzeugkasten

In der Zielstraße im Südwesten Moosburgs angekommen, wurde man schon von Weitem von einem Mädchen in Empfang genommen. Dann hieß es, die Lage erkunden: „Eine erst drei Wochen alte Katze war wohl beim Spielen mit ihrem Kopf und einem Bein in den Standfuß einer rund einen Meter hohen Uhr geraten und steckte fest“, berichtet Schafhauser. Die verzwickte Situation habe keinen der Feuerwehrleute kalt gelassen. „Ich dachte mir: Wie bringe ich die Katze bloß wohlauf aus dieser Misere?“ Während der Vater der betroffenen Familie das Jungtier beruhigte, untersuchten die Helfer den massiven Metallbügel, der den zierlichen Katzenkopf umringte.

Mit vereinten Kräften wurde an der Befreiung des Kätzchens gearbeitet.

Nach einigen Überlegungen entschied sich das FFW-Team, das Material des Standfußes mit Hilfe einer Handsäge zu schwächen, um es anschließend mit einer Wasserpumpenzange aufbiegen zu können. Während das schwarze Kätzchen relativ ruhig und brav das Geschehen verfolgte, machten sich Schafhauser und seine Begleiter ans Werk - mit Erfolg! Das Tier konnte endlich befreit werden und durfte sich sogleich in den Armen seines Besitzers eine ordentliche Portion Streicheleinheiten abholen. „Die Freude war bei allen riesengroß“, berichtet Christian Schafhauser von den Szenen im Wohnzimmer. Mit einem zufriedenen Gefühl traten die Moosburger Feuerwehrleute dann die Rückfahrt an - und konnten in der Wache ein Happy End vermelden.

Wurde zur Falle für das Katzenbaby: Der eiserne Fuß der Standuhr.

Schock zur frühen Stunde: Gegen 5 Uhr morgens erlebte eine BMW-Fahrerin aus Au in einem Waldstück bei Zolling eine Episode, die so schnell nicht vergessen dürfte. Auch hier musste die Feuerwehr eingreifen. Und: Zwei Mädchen (17) verloren in einer Moosburger Shisha-Bar mehrfach das Bewusstsein. Die Hintergründe sind unklar. Der Betreiber wird sich jedoch in jedem Fall verantworten müssen, wie die Polizei berichtet. Auch lesenswert: Um „Essen aus Bayern“ geht es bei einer speziellen Aktion des Bayerischen Bauernverbands, die derzeit an Schulen stattfindet.

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