Die Fotos vom Märchenumzug des Moosburger Advents.
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In der Altstadt

Umzug in Moosburg: Märchenhafte Weihnachtsstimmung

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Märchen faszinieren die Menschen. Und wenn sie dann nicht nur gelesen und vorgelesen, sondern sogar dargestellt werden, dann taucht man gerne in diese Welt ein – so wie viele Moosburger, die am Samstag den Märchen-Weihnachtsumzug in der Altstadt verfolgten.

Moosburg – Die Gebrüder Grimm und andere waren fleißig. Hunderte von Märchen gibt es. Genau 34 davon wurden am Samstag von echten und lebendigen Menschen verkörpert, die beim zweiten Moosburger Märchen-Weihnachtsumzug in verschiedene Rollen schlüpften. Über 80 solcher Märchenfiguren sorgten, angeführt vom Christkindl und seiner Engelsschar, bei Groß und Klein für viel Aaah und Oooh.

Selbst die Polit-Prominenz war nicht nur als Zuschauer, sondern auch als Teilnehmer mit von der märchenhaften Partie: Bürgermeisterin Anita Meinelt gab die böse Stiefmutter aus Schneewittchen, Johannes Becher den Froschkönig (selbstverständlich in Grün) und Christoph Marschoun marschierte als einer der Zwerge mit. Da waren Einzeldarsteller wie der Sterngucker, die Schneekönigin oder auch Frau Holle, da waren kleinere Gruppen wie „Tischlein, deck dich!“, die Sternenkönigin oder auch der „Wolf und die sieben Geißlein“ (mit nur zwei, aber lebenden Ziegen) und da waren große Gruppen wie Schneewittchen und ihr Gefolge.

Regina Wallner vom Bayerischen Rundfunk und der Moosburger „Sternstunden“-Botschafter Klaus Tiedemann moderierten den Umzug, stellten die Märchen und ihre Personen vor, machten auch Werbung für die Geschäftsleute, die sich für den guten Zweck an diesem Umzug beteiligten.

Schon bevor der Umzug durch die Innenstadt startete, war auf dem „Plan“ Weihnachtsstimmung angesagt. Bei Glühwein oder Punsch hatte man sich bereits um 15 Uhr versammelt und lauschte danach den drei Weihnachtsliedern des Moosburger Stadtorchesters. Am Sternstunden-Stand konnte man Lebkuchen aus Holz kaufen, die vom Nachwuchs dann schön und glitzernd verziert wurden und später an das Hexenhäuschen angebracht werden. Im Laufe des Moosburger Advents soll so aus dem Hexen- ein Lebkuchenhaus werden. Und das wird wohl gelingen. Immerhin schaut das Christkindl ja immer wieder mal vorbei.

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