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Großeinsatz für die Feuerwehr: Auf dem Gelände der Firma Isarkies ist in einer Halle ein Feuer ausgebrochen.

Großeinsatz von Feuerwehren und Rettungskräften

Video: Feuer bei Isarkies am Aquapark Moosburg - derzeit Badeverbot

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    Armin Forster
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Ein Großbrand im Kieswerk am Moosburger Aquapark hat die Rettungskräfte Dienstagfrüh in Atem gehalten. Obwohl das Feuer schnell gelöscht war, ist der Schaden enorm. Die gute Nachricht: Niemand wurde verletzt. Baden im Aquapark ist derzeit jedoch verboten.

Moosburg – Wohl bei Schweißarbeiten an einer Wasserleitung brach am Dienstagmorgen um kurz nach 6 Uhr ein Feuer in der Kiesbrechanlage der Firma Isarkies am Moosburger Aquapark aus. Als die alarmierten Lösch- und Rettungskräfte wenig später eintrafen, stand die turmartige Halle, in der die Maschine verbaut ist, bereits in Vollbrand.

Video vom Einsatz: Brand bei Isarkies am Aquapark Moosburg

Die rund 80 Feuerwehrleute aus Moosburg, Pfrombach/Aich, Volkmannsdorferau sowie dem angrenzenden Landkreis Landshut, bekämpften die Flammen zunächst mit Wasserwerfern – und drangen dann unter Atemschutz in das Gebäude vor, um an den Brandherd zu gelangen. Nach einem rund zweistündigen Kraftakt war das Feuer gelöscht. Zurück blieb ein Sachschaden, den die Polizei derzeit auf rund eine halbe Million Euro beziffert.

Bilder: Feuer bei Isarkies am Aquapark Moosburg

Wegen verbrennender Kunststoffmaterialien war während des Feuers eine weithin sichtbare schwarze Rauchsäule entstanden, die vom Wind Richtung Landshut getrieben wurde. Die Behörden forderten die betroffenen Bewohner dazu auf, ihre Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Polizei überwachte derweil per Helikopter die Rauchschwaden – unter anderem, um Beeinträchtigungen für den Verkehr der angrenzenden Autobahn A92 auszuschließen.

Badebetrieb am Aquapark temporär eingestellt

Doch nicht nur auf die Luft hatte der Brand Auswirkungen: Auch der Badebetrieb des Aquaparks musste ab dem Vormittag eingestellt werden. Experten des Wasserwirtschaftsamts wollen zunächst klären, ob möglicherweise belastetes Löschwasser in den Baggersee gelaufen ist und dort zu Umweltschädigungen geführt hat.

Die gute Nachricht des Tages: Für die Rettungskräfte von BRK und Johanniter gab es nur wenig zu tun: Laut Polizei wurden keine Personen verletzt. Dass der Einsatz so routiniert ablief, verdankt man wohl unter anderem den regelmäßigen Übungen, die in der Vergangenheit auf dem Areal durchgeführt wurden. Die Brandfahnder der Kripo Erding haben Ermittlungen zur genauen Klärung der Brandursache aufgenommen. 

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