Corona-Zahlen auf Mallorca steigen rasant: RKI zieht Konsequenz und macht Insel jetzt zum Risikogebiet

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Ran an die Zettel: Ferdinand Winterstötter möchte mit seinem Wunschweihnachtsbaum wieder Kindern eine Freude bereiten, deren Eltern nur einen schmalen Geldbeutel haben.
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Ran an die Zettel: Ferdinand Winterstötter möchte mit seinem Wunschweihnachtsbaum wieder Kindern eine Freude bereiten, deren Eltern nur einen schmalen Geldbeutel haben.

Aktion „Kinder in Not“

Wunschweihnachtsbaum: Hier können Moosburger wieder viele Kinder glücklich machen

Er steht wieder in der Sparkasse: Mit dem Moosburger Wunschweihnachtsbaum sollen Kinder ein schönes Fest erleben, deren Eltern einen schmalen Geldbeutel haben.

Moosburg – Einmal Christkind sein, und Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Das geht ganz leicht, denn seit Freitag steht in der Moosburger Sparkassen-Hauptstelle wieder der traditionelle Wunschweihnachtsbaum. Seit elf Jahren kümmert sich Initiator Ferdinand Winterstötter darum, dass Kinder, deren Eltern ihre Weihnachtswünsche nur schwer erfüllen können, trotzdem ein Geschenk bekommen. „Mich macht es nachdenklich, dass nicht alle Familien an Weihnachten eine tolle Bescherung erleben“, so Winterstötter. Seit seiner Aktion haben die Moosburger jedoch jedes Jahr die Chance, in der Sparkasse durch die verschiedensten Wunschzettel zu stöbern und sich gegebenenfalls einen herauszupicken, um ihn dann zu erfüllen.

Bis 16. Dezember können die Bürger die Geschenke dann – unverpackt – in der Schalterhalle abgeben. Anschließend werden die Puppen, Kuscheltiere und Spielzeugautos liebevoll in der Vhs verpackt und an die Grundschulen und Kindergärten verteilt. Aufgrund des Datenschutzes wird man keine bekannten Namen lesen, die Zettel sind aber alle mit einer Nummer versehen, damit die Päckchen auch richtig ankommen.

Es geht nicht um die teuersten und coolsten Spielzeuge, sondern um ganz praktische Dinge

Man merkt Ferdinand Winterstötter sofort an, mit wie viel Herzblut und Engagement er das Projekt des Wunschbaums betreut. Es geht hier nicht um die teuersten und coolsten Spiele, sondern oft auch um ganz praktische Dinge wie eine Winterjacke oder ein paar neue Handschuhe. Der Wunschweihnachtsbaum in Moosburg sei damit laut Winterstötter absoluter Vorreiter im Landkreis. Die Sparkasse bietet jedes Jahr nicht nur Platz für die geschmückte Tanne, sondern ist auch Sponsor der Aktion. Alles, was jetzt noch fehlt, sind hilfsbereite Menschen, die, wie Ferdinand Winterstötter, ein Herz zeigen und mit dem Erfüllen eines Zettels auch einmal Christkind spielen können.

Mia Sellmair

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