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Der Weihnachtswunschbaum steht: 2. Bürgermeister Josef Dollinger, Fritz Hecht (Vorstandsvorsitzender Sparkasse), Vorstandsmitglied Manuela Radspieler, Initiator Ferdinand Winterstötter und Sparkassensekretärin Natalie Darmer (v. l.) hoffen auf große Resonanz.

Aktion von „Kindern in Not“ gestartet

Der Wunschweihnachtsbaum steht bereit, um Kindern Freude zu machen

Moosburg - Er soll Kinder beglücken, deren Eltern mit besonders kleinem Geldbeutel auskommen müssen: Der Wunschweihnachtsbaum in der Sparkasse steht wieder bereit.

Er ist prominenter positioniert und auch größer als zuletzt: Die Rede ist vom Wunschweihnachtsbaum in der Schalterhalle der Moosburger Sparkasse. Gut möglich also, dass das Christkind heuer noch mehr Aufträge erhält – für Kinder, deren Eltern sich keine großen Geschenke leisten können.

Die Hilfsaktion, die seit gut zehn Jahren während der Adventszeit läuft, hat schon hunderte von Mädchen und Buben glücklich gemacht. Auch heuer hängen wieder jede Menge Zettel an dem Nadelbaum. Die Kinder würden sich meist keine Wunderdinge, sondern ganz praktische Sachen wie Winterjacken oder Winterstiefel wünschen, erklärt Ferdinand Winterstötter, Initiator der Aktion und Gründer der hiesigen Organisation „Kinder in Not“. Aber auch Spielzeug liege hoch im Kurs.

„Mein größter Wunsch: Eine Puppe“

Auf einem herzförmig ausgeschnittenen Zettel steht etwa zu lesen: „Ich heiße Mona-Lisa. Mein größter Wunsch ist eine Puppe von HABA – die sind so schön kuschelig weich.“ Gut möglich, dass dieser Wunsch als einer der ersten in Erfüllung geht. Er ist auf Griffhöhe angebracht an dem neuen Wunschweihnachtsbaum.

Im Hintergrund würden eine ganze Reihe von Helfern mit anpacken, wie Winterstötter beim Start der Adventsaktion betont. Auch die Vhs, wo die Geschenke verpackt werden, sowie Kindergärten und Schulen, von wo aus sie verteilt werden, spielen eine große Rolle.

Die Wünsche erfüllen kann jeder, der einen Zettel vom Baum nimmt, das Geschenk besorgt und in der Sparkasse abgibt. „Eine tolle Sache“, wie auch Moosburgs 2. Bürgermeister Josef Dollinger und Sparkassenvorstand Fritz Hecht finden. Sie hoffen auf eine große Spendenbereitschaft – und darauf, dass das Christkind am Ende alle Wünsche erfüllen kann.

Alexander Fischer

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