Mini-Geschenkpaket auf einem Stapel Geldscheine
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Die Beschäftigten der Stadt Moosburg dürfen sich auf mehr Geld freuen. (Symbolbild)

Einigung im Finanzausschuss

Zuckerl für das städtische Personal: Moosburgs Angestellte bekommen mehr Geld - in besonderer Form

  • vonNico Bauer
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Das Personal der Stadt Moosburg darf sich auf eine Gehaltserhöhung freuen. Die Auszahlung erfolgt dabei auf eine ganz spezielle Art - und das freut auch andere.

Moosburg – Die Angestellten der Stadt Moosburg bekommen eine Gehaltserhöhung – und die „Moosburg Card 2.0“ orkanartigen Rückenwind. Möglich macht das ein Beschluss der Stadträte kürzlich im Finanzausschuss: Dort wurde einem entsprechenden Antrag von Grünen-Stadträtin Nathalie von Pressentin zugestimmt.

Die Kita-Referentin des Gremiums wollte dem Personal der Betreuungseinrichtungen etwas Gutes tun und hatte deshalb beantragt, die Sachbezug-Freigrenze von 44 Euro monatlich auszuschöpfen. 34 Euro sollten über die „Moosburg Card 2.0“ gewährt und weitere zehn Euro für die Gesundheitsprävention zur Verfügung gestellt werden. Die Verwaltung warnte jedoch, dass dieser Plan einen enormen Aufwand bedeuten würde. Praktikabel sei es nur, die vollen 44 Euro über die „Moosburg Card“ zur Verfügung zu stellen. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung wurde schließlich auf alle Mitarbeiter ausgedehnt.

Das Geld soll in Moosburg bleiben

Für die Stadt Moosburg bedeutet die Sonderleistung, dass man rund 105.000 Euro mehr ausgibt, aber eben auch dem Personal so ein Dankeschön zukommen lässt. Die monatlich auf die „Moosburg Card 2.0“ geladenen 44 Euro sorgen dafür, dass das Personal der städtischen Einrichtungen dieses Geld über die Guthaben-Karte auch in Moosburg ausgibt. Sie kann für die Verwendung des steuerfreien Betrags genutzt werden, weil man sich die Zuwendung nicht in Geld auszahlen lassen kann.

Die „Moosburg Card 2.0“ wird nicht nur für den Bonus des Stadt-Personals genutzt, sondern von vielen Bürgern auch als Weihnachtspräsent.

Bürgermeister Josef Dollinger sagte mit Blick auf von Pressentins Wunsch der Gesundheitsprävention, dass man über die „Moosburg Card“ auch lokale Fitnessstudios einbinden könne und damit auch Maßnahmen für die Gesundheit möglich seien. Er könne sich auch gut vorstellen, dass über die „Moosburg Card“ Beiträge für lokale Vereine berechnet werden könnten. Rudolf Heinz (CSU) bewertete die 44 Euro auf der „Moosburg Card“ ebenfalls als „ein schönes Signal und eine gute Idee“. Vize-Bürgermeister Georg Hadersdorfer (CSU) kündigte in dem Zusammenhang an, dass man auch an einem Konzept mit einer Anerkennung für Ehrenamtliche arbeite.

Dollinger machte deutlich, dass die 44 Euro monatlich über die „Moosburg Card“ durchaus sinnvoll seien, denn die München-Zulage für kommunale Angestellte werde nur bis Marzling bezahlt. „Wenn die Zulage bis Bruckberg bezahlt würde, dann bekäme bei uns jeder Mitarbeiter 270 Euro mehr Gehalt“, so der Ortschef.

Moosburg-Card als Weihnachtsgeschenk: Hier gibt‘s die Guthabenkarte trotz Lockdown

Der Anfang Dezember eingeführte neue Einkaufsgutschein „Moosburg Card 2.0“ hat laut Marketing-Genossenschaft einen fulminanten Start hingelegt: Mehr als 1200 Karten wurden in den ersten zwei Wochen bereits verkauft – mit einem Gesamtguthaben von mittlerweile rund 34.000 Euro. Der Gutschein kann in gut 40 Geschäften und Lokalen in Moosburg eingelöst werden und immer wieder mit beliebig hohen Beträgen zwischen fünf und 500 Euro aufgeladen werden. „Er ist somit das ideale Geschenk, dazu nachhaltig und eine gute Unterstützung der heimischen Wirtschaft“, betont die Genossenschaft. Trotz Lockdown ist die „Moosburg Card“ weiterhin erhältlich bei: Sparkasse Moosburg, Freisinger Bank, Moosburger Teeladen, Getränke Appel, Getränke Bachhuber und der Tankstelle Schrafstetter in Mauern.

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