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Das neue Narrhalla-Team: (v. sitzend v. l.) Jennifer Sachsenmaier (2. Schriftführerin), Beate Grassl-Schier (Schatzmeister), Michael Adamek (Präsident) Oliver Richter (Präsident), Robert Weber (Präsident), Lisa Riedermayr (2. Schriftführerin) sowie (hinten v.l.) Rosi Kiermaier (Ausschuss), Thomas Goldes (Archivar), Steffi Bredtschneider (Jugendleiterin), Michael Ender (Ausschuss), Sharon Bredtschneider (IT-Beauftragte), Tim Müller (Ausschuss), Sabine Tristl ( Kassenprüfer), Christian Schweiger (2. Archivar), Vreni Mühlberger (Ausschuss), Ludwig Ottl (Ausschuss) und Olivier Riedl (2. Kassenprüfer).

Wechsel bei Narrhalla Moosburg

Präse“ Mehringer verlässt die Spitze

Moosburg - „Bravo – bravissimo“: Gleich zweimal erhoben sich die Mitglieder der Narrhalla Moosburg bei der Jahreshauptversammlung am Samstag, um ihrem scheidenden Präsidenten Wolfgang Mehringer Standing Ovations zu spenden. Nach zwölf Jahren verlässt der „Vollblut-Narr“, wie ihn Präsident Robert Weber bezeichnete, den Platz an der Spitze des Gremiums.

„Die Narrhalla Moosburg hat sehr viel von dir gelernt“, sagte Weber. Ob als „James Pops“ oder als „Falco Popicon“: Mehringer ist immer wieder in neue Rollen geschlüpft, um dem Moosburger Narrenvolk die Lachtränen in die Augen zu treiben. Die vielen Auftritte in den vergangenen Jahren ließ Präsident Martin Adamek launig Revue passieren. Dass der „Pops“, wie Mehringer von den Narrhallesen liebevoll genannt wird, „ganz große Fußstapfen“ hinterlässt und hoffentlich als „Mentor, Allwissender und Freund“ erhalten bleibe, diese Hoffnung brachte Adamek zum Ausdruck. Und das sahen die Mitglieder wohl genauso: Sie erhoben sich spontan von den Stühlen und spendeten langanhaltende Applaus. Mehringer selbst, gerührt von den lobenden Worten, appellierte an die Vereinsmitglieder weiterhin Verantwortung zu übernehmen. „Wer etwas bewegen will, ist bei dem Verein richtig.“

Die Nachfolge Mehringers glückte übrigens aus den eigenen Reihen. Mit Oliver Richter, der sich in der Narrhalla Moosburg bisher als IT-Beauftragter und Chef des Barbetriebs engagierte, habe man einen idealen Nachfolger gefunden, waren sich die Mitglieder einig. Richter erhielt das einstimmige Vertrauen. Beim Rückblick auf die zurückliegende Faschingssaison erinnerte Adamek an ein besonders geglücktes Event: die Faschingsparty am Faschingsdienstag in der Innenstadt. So viele Besucher habe man noch niemals vorher gezählt. Laut Adamek hätten rund 4000 Menschen an der Veranstaltung teilgenommen. Was Adamek ganz besonders am Herzen lag: den vielen „Rädchen am Uhrwerk“ zu danken. Ob Ex-Prinzenpaare, Elferrat, Gardemädchen oder auch die Eltern der Kinder- und Teeniegarde: „Alle haben geholfen, koana war sich zu schee.“ 

Der scheidende Präsident bedankte sich bei Schatzmeisterin Beate Grassl-Schier: „Auch wenn Präsident und Kassier nicht immer einer Meinung waren, es war eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, betonte Mehringer. Auf eine Neuerung im kommenden Fasching wies Robert Weber hin. Nach mehrjähriger Pause wird es in der Drei-Rosen-Stadt wieder ein Garde- und ein Kindergardetreffen geben.

Maria Martin

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