Mann verrät sich selbst

Münchner (43) will Geld schmuggeln - aber mit so viel rechneten die Beamten nicht

Flughafen -Einen irrsinnig hohen Betrag versuchte ein 43-jähriger Münchner in die Türkei zu schmuggeln. Jedoch hatte er die Rechnung ohne den Zoll gemacht.

Mitte Mai unterzogen Zollbeamte Fluggäste einer Kontrolle bezüglich der Ausfuhrüberwachung von Barmitteln und wurden auch gleich fündig: Ein Mann wollten in die Türkei ausreisen und trug rund 444.000 Euro in Bar mit sich!

Auf die Frage, wie viel Bargeld denn der 43-Jährige dabei habe, antwortete er lediglich, dass „er viel Geld dabei habe“. Verwundert über diese Aussage und um Klarheit zu schaffen, forderten die Zöllner den Mann auf, alle mitgeführten Zahlungsmittel offen darzulegen. Daraufhin begann er seine Jackentaschen zu öffnen und aus diversen Taschen nach und nach Geldbündel hervorzuholen. Insgesamt entdeckten die Zöllner rund 444.000 Euro!

„Nicht nur bei der Ein-, sondern auch bei der Ausreise aus der Europäischen Union müssen mitgeführte Barmittel im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr bei der zuständigen Zollstelle schriftlich angemeldet werden“, so die Pressesprecherin des Hauptzollamts München, Marie Müller.

„Wenn Sie mitgeführte Barmittel nicht schriftlich anmelden oder unzutreffende beziehungsweise unvollständige Angaben machen, handeln Sie ordnungswidrig. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu einer Million Euro geahndet werden.“

Über die Herkunft des Geldes gab er an, dass er regelmäßig an Sportwetten teilnehme und dabei in der letzten Saison diesen Betrag erwirtschaftet hätte. Nun wolle er mit dem Geld in der Türkei ein Grundstück erwerben.

Der Mann muss nun mit einer hohen Geldbuße rechnen.

Rubriklistenbild: © dpa

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