Mutter zweier Kinder einfach sitzengelassen

Freising - Für Sabine R. (35) war es ein Alptraum: Ohne Vorwarnung wurde sie von ihrem Mann verlassen. Niemand weiß, wo er sich aufhält. Inzwischen droht der zweifachen Mutter der finanzielle Kollaps. Immerhin kann hier der Kinderschutzbund einspringen - dank der Spenden von FT-Lesern.

Der Kinderschutzbund erlebt in der täglichen Arbeit immer wieder, wie Familien auch in unserem reichen Land an die Grenzen ihrer finanziellen Möglichkeiten stoßen und Gefahr besteht, dass sie durch die Maschen des sozialen Netzes fallen. Vorsitzende Eva Bönig: „Oft stellen wir fest, dass bei den Menschen, die zu uns kommen, hinter dem Thema Trennung, Scheidung und Sorgerechtskonflikte auch existentielle finanzielle Nöte stehen.“ Bis eine Familie in Not die ihr zustehenden Hilfen erhalte, sei nicht selten ein langer und beschwerlicher Weg zu gehen. Bönig: „Oft sind die Unterlagen für die Anträge nicht oder nur schwer zu beschaffen, zum Beispiel, weil sie der Partner mitgenommen hat und nicht mehr erreichbar ist.“ Im Fall von Sabine R. liegt der Fall noch dramatischer.

Sie hat zwei Kinder im Alter von zwei und fünf Jahren. Der Vater, der sich immer um alle finanziellen Belange der Familie gekümmert hat, hat Frau und Kinder verlassen. Mit seinem Verschwinden hat die Mutter außer dem Kindergeld plötzlich keine Einnnahmen mehr. Auch von ihren betagten Eltern, die auch nicht auf Rosen gebettet sind, erhält sie keinerlei Hilfe.

Eva Bönig: „Bis sich die finanzielle Situation geklärt hat, benötigt sie Unterstützung für den täglichen Bedarf, zum Beispiel für Lebensmittel, Windeln und andere unverzichtbare Dinge." Jeder Euro, den sie in dieser Situation erhält, ist eine Hilfe.

Wie können Sie für die FT-Aktion Menschen in Not spenden?

Wenn auch Sie spenden möchten, können Sie das auf folgendes Konto: 

IBAN: DE57700510030000000190

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Rubriklistenbild: © dpa

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