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Im Gespräch mit Allershausens Feuerwehrkommandant

Nach Unfall mit drei Toten: "Das steckt man nicht einfach weg"

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Hohenkammer - Der Unfall auf der B13 forderte drei Todesopfer - keine alltägliche Situation für die Rettungskräfte. Was macht man nach so einem Anblick?

Drei Menschen im Unfallwrack eingeklemmt – tot oder schwerst verletzt. Das war die Situation, mit der die Rettungskräfte am Montagabend konfrontiert waren. Die Rettungskräfte vor Ort haben ganze Arbeit geleistet - und waren schnell vor Ort. Allerdings gibt es Momente, bei denen die Helfer machtlos sind - und nachher einiges an psychischer Arbeit leisten müssen. Wir sprachen mit dem Allershausener Feuerwehrkommandanten Friedrich Moser in einem Kurzinterview.

Das war sicher eine extreme psychische Belastung - wie geht man damit um?

Ja, das geht an die Nieren. Wir sind ja Einiges gewöhnt, aber das war schon heftig. Man kommt an einen Unfallort, zwei sind schon im Auto gestorben, einer musste mit lebensgefährlichen Verletzungen abtransportiert werden. Das steckt man nicht einfach weg.

Hilft die Routine?

Nein, eigentlich nicht. Früher hat man oft gesagt, es macht einem nichts aus. Aber einfach heimgehen und schlafen – das kann man nicht.

Das Auto war komplett deformiert

Tödlicher Unfall im Landkreis Freising: Bilder

Wie verarbeiten Sie das dann?

Ich habe gleich gesagt: „Jetzt geht niemand heim.“ Dann haben wir uns noch alle zusammengesetzt und miteinander gesprochen. Egal, ob jung oder alt – man stützt sich da gegenseitig. Wir sind eine Truppe, in der wir uns gegenseitig sehr vertrauen. Und wenn dann mal ein älterer Feuerwehrmann sagt, wie nah ihm das geht, dann öffnen sich auch die jungen mehr. Wichtig ist, dass man einfach miteinander spricht.

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