Tolle Wagenvielfalt

Nachtumzug Gammelsdorf: Ein lautes und buntes Spektakel

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Gammelsdorf - Der Gammelsdorfer Nachtumzug – ein buntes Spektakel, das über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt ist. Wie gefestigt diese Veranstaltung hier bereits ist, zeigte sich, als es aus allen Eimern schüttete: Nur wenige gingen heim.

Schon von weitem hörte man wummernde Bässe. Die Faschingswägen, die elektronische Musik spielten, waren lauter als die, die sich auf Schlager oder Oldies beschränkten. Und hat man dann inmitten der Menschen- und Automassen einen Parkplatz gefunden, kam man sich vor, wie bei einem großen Volksfest.

Herzliche Menschen standen auf und neben den Wägen, luden Interessieret auf ein Getränk ein und feierten, was das Zeug hielt. Halten mussten auf jeden Fall auch die Wägen – manchmal konnte einem Angst und Bange werden, ob die Aufbauten wegen der tanzwütigen Faschingsfreunde nicht gleich umfallen.

Fotos vom Nachtumzug

Fotostrecke: Ein buntes Spektakel - der Gammelsdorfer Nachtumzug

Das Spektrum war so breit gefächert wie immer: Da gab es Vereine, die sich mit Tabaluga, Mario Kart, Piratenschiff, U-Boot oder dem Poststreik beschäftigten – und gleich mehrere, die das beliebteste Thema Affenzirkus angingen. Beispielsweise der Burschenverein Marzling hatte die Idee, die Politik mit Affenkostümen und Käfigen auf den Arm zu nehmen. Und trotzdem, dass viele das selbe Thema hatten – die Kostüme waren herrlich unterschiedlich, die Wägen sowieso.

Video vom Nachtumzug

Der kilometerlange Zug setzte sich mit leichter Verspätung in Bewegung. Gegen 19.15 Uhr ging’s los – unter großem Jubel auf den Wägen. Hell, laut, bunt, Skybeamer auf dem Dach: Als es losging, zogen die Vereine alle Register. Und wer lange wartete, wurde endlich belohnt: Gardeauftritte auf der Bühne vor dem Getränkemarkt Stöber, Süßes für die Kleinen, Getränke mit mehr Umdrehungen für Erwachsene – lumpen ließ sich niemand. Einzig, dass sich die Polizei noch kurz vor Beginn einige Traktoren vornahm, sorgte kurz für Verwirrung. Der Zug hatte sich da schon in Bewegung gesetzt. Aber alles halb so wild: Schon nach wenigen Augenblicken war der Anschluss wieder gefunden.

Den Widrigkeiten – Regen und Sturm – haben fast alle getrotzt. Nur wenige ließen sich von Petrus’ Wetterkapriolen verschrecken. Der halbe Landkreis, so schien es, war nicht nach Gammelsdorf gekommen, um beim ersten Anzeichen von Regen nach Hause zu gehen. Im Gegenteil: Der Gammelsdorfer Nachtumzug ist nicht nur Tradition, sondern auch Pflicht – sogar für Faschingsmuffel, die mit der fünften Jahreszeit nichts anfangen könnten. Denn das, was in Gammelsdorf Jahr für Jahr auf die Beine gestellt wird, ist ganz großes Faschingskino

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