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Noch im Februar wurde in Nandlstadt für den Theaterklassiker „Brandner Kaspar“ eifrig geprobt.
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Noch im Februar wurde in Nandlstadt für den Theaterklassiker „Brandner Kaspar“ eifrig geprobt.

Hinweis an Ticketbesitzer

„Brandner Kaspar“ in Nandlstadt: Theater erneut verschoben - Diesmal gibt es eine wichtige Änderung

  • Armin Forster
    vonArmin Forster
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Das Nandlstädter Theaterprojekt wurde zum dritten Mal verschoben - auf Mitte November. Für die Organisatoren beginnt nun erneut das große Zittern.

Nandlstadt – „Alle guten Dinge sind drei“: Mit diesen Worten haben sich die Veranstalter des Theater-Großprojekts „Brandner Kaspar“ jetzt an ihr Publikum in spe gewandt und eine erneute Verschiebung der Aufführungstermine verkündet. „Covid-19 hat uns leider immer noch fest im Griff. Um unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen und gleichzeitig alle Beteiligten bestmöglich zu schützen“, sei die abermalige Verschiebung unumgänglich gewesen. Die finalen Termine stünden nun im November fest. Dazu sei ein umfassendes Hygieneschutz- und Bestuhlungskonzept ausgearbeitet worden.

Anders als bisher habe man die bereits verkauften Karten stornieren müssen, das Geld werde zurückerstattet. Die Inhaber sollen darüber vom Dienstleister OK-Ticket informiert werden. Der Vorverkauf der neuen Karten ist für Montag, 19. Oktober, ab 7 Uhr vorgesehen. Die Premiere der insgesamt 13 Vorführungen ist für Freitag, 20. November, um 19.30 Uhr angesetzt.

Gesonderte Plätze für Familien

Das neue Bestuhlungskonzept sieht vor, dass es nur noch 200 statt 417 Stühle gibt. Am Platz muss keine Maske getragen werden, außerdem gibt es Familienplätze mit vier Sitzen oder alternativ Dreier-, Zweier- und Einzelplätze. Alle seien nummeriert und über die Ticketreservierung personalisiert.

Helmut Schranner glaubt, dass die Leute „schon heiß sind“.

Organisator Helmut Schranner setzt eigener Aussage nach große Hoffnungen darauf, dass die Eigentümer der ursprünglich über 5000 verkauften Tickets auch dieses Mal zuschlagen: „Es sind bislang vielleicht zehn Karten retour gekommen. Ich gehe deshalb davon aus, dass die Leute schon heiß sind.“ Die Gäste könnten sich auf jeden Fall uneingeschränkt auf eine tolle Inszenierung freuen, wie Schranner sagt: „Ich will mich nicht selbst loben, aber das ist alles schon sehr professionell gemacht. Wir haben wirklich unser ganzes Herzblut in die Aufführung des ,Brandner Kaspars‘ reingesteckt.“

Organisator Schranner ist von der Politik enttäuscht

Überschaubarer Optimismus herrscht bei Helmut Schranner angesichts des Benefiz-Charakters des Theaterprojekts, an dem vor und hinter den Kulissen rund 70 Personen beteiligt sind. „Wir tun alles dafür, dass wir am Ende Erlöse spenden können. Aber meine Befürchtung ist, dass die Summe sehr gering ausfallen wird.“ Bei dieser Gelegenheit kann Schranner auch seine Enttäuschung nicht zurückhalten: „Es ist wirklich eine Sauerei, dass uns die hohe Politik mit keinem Cent unterstützt.“ Außer Vertröstungen sei aus dieser Richtung nichts gekommen. Schranner: „Allein für die Verschiebung mussten wir jedes Mal wieder Gebühren zahlen. Wir haben so leider bereits 9000 Euro ausgegeben.“ Der größte Wunsch des Veranstalters laute daher nun: „Ich hoffe, dass wir spielen dürfen.“

Die neuen Termine des „Brandner Kaspar“ in Nandlstadt:

Fr./Sa./So., 20./21./22. November, jeweils 19.30 Uhr; So., 22. November, zusätzlich 14.30 Uhr; Do./Fr., 26./27. November, 19.30 Uhr; Do./Fr./Sa./So., 3./4./5./6. Dezember, 19.30 Uhr; So., 6. Dezember, 14.30 Uhr; Fr./Sa., 11./12. Dezember, 19.30 Uhr. Tickets ab Mo., 19. Oktober (7 Uhr), unter www.okticket.de.

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