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Flächenbrand bei Nandlstadt: Feuerwehren und Landwirte verhindern Schlimmeres

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Von: Andrea Hermann

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Die Feuerwehren löschen in Kollersdorf bei Nandlstadt einen Flächenbrand.
Auf einer gut 2500 Quadratmeter großen Fläche in Kollersdorf brannten am späten Sonntagnachmittag Wurzelstöcke. Die Feuerwehren hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. © FW

Eine abgeholzte Fläche stand am späten Sonntagnachmittag in Kollersdorf (Markt Nandlstadt) in Flammen. Neben drei Feuerwehren waren auch zwei Landwirte im Einsatz.

Nandlstadt - Auf einer Fläche von rund 2500 bis 3000 Quadratmeter Waldboden standen am Sonntagnachmittag Wurzelstöcke, Äste und Co. in Flammen, als die Feuerwehren Nandlstadt, Baumgarten und Moosburg um 16.23 Uhr nach Kollersdorf (Markt Nandlstadt) alarmiert wurden.

Zwei Landwirte leisten wichtige Hilfe: Feuer schnell unter Kontrolle

Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehren und der Unterstützung zweier Landwirte ist es zu verdanken, dass sich das Feuer nicht weiter ausgebreitet hat: Von der Wasserstelle, die rund einen Kilometer vom Brandherd entfernt war, wurde das Wasser im Pendelverkehr angefahren - sowohl von drei Tanklöschfahrzeugen, als auch von den beiden Landwirten, die mit ihren großen Güllefässern angerückt waren. In einem sogenannten Faltbehälter wurde das angelieferte Wasser zwischengelagert, ehe es von den Feuerwehren zum Brandherd gepumpt wurde. Nach etwa einer Stunde war das Feuer gelöscht.

In einem Güllefass liefert ein Landwirt Wasser an, das in einem Faltbehälter zwischengelagert wird.
Mit großen Güllefässern lieferten zwei Landwirte Wasser an, das in einem Faltbehälter zwischengelagert wurde. © FW

Wie wertvoll die Unterstützung der Landwirte war, verdeutlichte Kreisbrandinspektor Helmut Baur in Zahlen: Während die eingesetzten Feuerwehrfahrzeuge zwischen 1200 und 2500 Liter Wasser transportieren können, hätten in einem Güllefass rund 6000 bis 8000 Liter Wasser Platz. „Das ist deutlich mehr“, so Bauer. Zudem seien die landwirtschaftlichen Fahrzeuge „geländegängiger“.

In einem Faltbehälter wurde das Wasser zwischengelagert, ehe es von den Feuerwehren zum Brandherd gepumpt wurde.
In einem Faltbehälter wurde das Wasser zwischengelagert, ehe es von den Feuerwehren zum Brandherd gepumpt wurde. © FW

Bis zum Einbruch der Dunkelheit, so schätzt Helmut Baur, werden die Floriansjünger noch vor Ort sein, um die Wurzelstöcke zu kontrollieren und ein erneutes Ausbrechen des Feuers zu verhindern.

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Was der Grund für den Flächenbrand war, darüber gibt es laut Polizei Moosburg „noch keine Informationen“. Der Schaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt.

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