Pfarrer Stephan Rauscher, 2. Bürgermeister Rainer Klier, MdB Erich Irlstorfer, Kristina Erlbeck (Bücherei Nandlstadt), 3. Bürgermeister Michael Schranner, Bücherei-Leiterin Christine Dasch und 1. Bürgermeister Gerhard Betz.
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Freuen sich über Unterstützung: (v. l.) Pfarrer Stephan Rauscher, 2. Bürgermeister Rainer Klier, MdB Erich Irlstorfer, Kristina Erlbeck (Bücherei), 3. Bürgermeister Michael Schranner, Bücherei-Leiterin Christine Dasch und 1. Bürgermeister Gerhard Betz.

„Neustart Kultur“

Geld aus Berlin fließt in Nandlstädter Bücherei: Finanzspritze für Schritt ins Digitale

  • Andreas Beschorner
    VonAndreas Beschorner
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Freudige Gesichter findet man dieser Tage in Nandlstadt: Dort hat die Bücherei St. Martin jetzt Fördergelder aus Berlin zugesprochen bekommen.

Nandlstadt – Geldsegen aus Berlin für die Bücherei St. Martin Nandlstadt: Im Rahmen des Förderprogramms „Neustart Kultur“ können sich die Gemeinde, das Bücherei-Team und die Leseratten des Marktes über knapp 5000 Euro freuen, die man von der Bundesregierung zum Reset und zur virtuellen Neuausrichtung der Bibliothek nach der Corona-Pandemie erhalten hat. CSU-Bundestagsabgeordneter Erich Irlstorfer, der die Gelder aus Restmitteln locker gemacht hatte, verwies auf den nationalen Bildungsauftrag, den der Bund zu erfüllen habe.

„Das Geld kommt dort an, wo es hingehört“, versicherte Irlstorfer beim Pressetermin. Denn: „Das Geld muss in die Kommunen“, mithin dorthin, wo Lese-, Sprach- und Schreibkompetenzen vermittelt werden. Kristine Erlbeck vom Team der Bücherei erklärte, man werde den Zuschuss für die Digitalisierung der Bibliothek und für den Aufbau einer aktuellen Homepage verwenden.

„Aufwertung für Gemeinde, Leute und Bücherei“

Stichwort digitale Bücherei: Von der Gemeinde habe man bereits die Zusage erhalten, „den Online-Schritt in die Zukunft zu wagen“. Dass dafür aus Berlin 4965 Euro in die Hallertau flossen, freute also auch Bürgermeister Gerhard Betz und seine beiden Stellvertreter Rainer Klier und Michael Schranner.

Als „Aufwertung für die Gemeinde, für die Leute und für die Bücherei“ bezeichnete Pfarrer Stephan Rauscher den Zuschuss und das, was mit den Geldern geplant ist. Vor allem aber sei die Förderung auch „Anerkennung, Würdigung und Wertschätzung“ des Einsatzes und des Engagements des ehrenamtlich arbeitenden Büchereiteams. „Das hat mich besonders gefreut“, sagte der Pfarrer.

Das 14-köpfige Team, das die Türen der Bücherei mit ihren über 5300 Medien regelmäßig öffnet, habe im vergangenen Jahr über 1600 Stunden im Ehrenamt geleistet, betonte Leiterin Christine Dasch. Geöffnet ist die Einrichtung jeweils dienstags von 9 bis 11 Uhr, mittwochs von 17 bis 18 Uhr und freitags von 16 bis 18 Uhr.

Woher stammt der unerklärliche Geruch im Haus? Diese Frage führte am Dienstag in Tegernbach zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Aufklärung gab es dann nebenan.

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