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Der Unglücksort: Kurz nach dem Weiler Zulehen erfasste der Fahrer des blauen Opel ein zwölfjähriges Mädchen, das mit einer Freundin zu Fuß auf der Verbindungsstraße zwiNandlstadt und Hausmehring unterwegs war.

Unfall in der Gemeinde Nandlstadt

Von Auto erfasst: Mädchen (12) schwebt in Lebensgefahr

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Nach Einbruch der Dunkelheit ist am Samstagabend ein Mädchen im Gemeindegebiet Nandlstadt von einem Auto erfasst worden. Die Zwölfjährige lief mit einer Freundin (13) am Fahrbahnrand, als das Unglück geschah. Das Kind kämpft um sein Leben.

Nandlstadt – Es war schon stockfinster, als die beiden Mädchen, 12 und 13 Jahre alt, aus dem Landkreis Freising am Samstagabend zu Fuß auf der Kreisstraße FS 25 unterwegs waren. Weil es auf der Verbindungsstraße zwischen Nandlstadt und Hausmehring keinen Gehweg gibt, liefen die beiden Kinder nebeneinander auf der rechten Straßenseite. Nach dem Weiler Zulehen geschah gegen 19.30 Uhr das Unglück: Der Fahrer eines blauen Opel Monza sah die beiden zu spät und erfasste die Zwölfjährige von hinten. Nach Angaben der Polizei Moosburg wurde das Mädchen durch den Aufprall mehrere Meter weit geschleudert, ehe es auf der Straße liegen blieb.

Wie der Nandlstädter Feuerwehr-Kommandant Michael Wagensonner dem FT mitteilte, waren seine Einsatzkräfte als Erstes vor Ort. Kurz danach trafen die medizinischen Ersthelfer ein. Sie organisierten den Rettungshubschrauber, der die Zwölfjährige kurze Zeit später in ein Kinderkrankenhaus nach München flog. In der Klinik wurde sie notoperiert. „Sie schwebt weiterhin in akuter Lebensgefahr“, teilte Iris Grunert von der Polizei Moosburg mit. Das zweite Mädchen blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock. Sie wurde genauso wie die Angehörigen beider Mädchen zunächst von dem 25 Mann starken Team der Feuerwehr betreut, ehe das herbeigerufene Kriseninterventionsteam übernahm. Der Fahrer, ein 50-jähriger Mann aus dem Landkreis Freising, blieb ebenfalls unverletzt, stand aber genauso unter Schock. Er kam auch in die Obhut des KIT. Genauso konnten die Einsatzkräfte die Hilfe in Anspruch nehmen.

Wie aus Kreisen der Ersthelfer zu vernehmen war, treffe den Fahrer angesichts der widrigen Verhältnisse keine Schuld. Genau das aber will nun die Staatsanwaltschaft Landshut herausfinden, die einen Gutachter mit der Klärung des genauen Unfallhergangs beauftragt hat.

Wie Kommandant Wagensonner berichtete, blieb die Straße bis zum Ende des Einsatzes gesperrt. Erst gegen 0.30 Uhr machten sich die letzten Feuerwehrkräfte auf den Heimweg, nachdem der Gutachter seine Arbeit erledigt hatte. Nach Angaben der Polizei dauern die Ermittlungen an.

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