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Beim Gemüse ernten haben die Mädchen und Buben im Feriencamp 2019 nicht nur viel gelernt, sondern auch viel Spaß gehabt.

Feriencamp

Die Initiative in Nandlstadt, die Eltern hilft und Kindern Spaß macht

  • Andrea Hermann
    vonAndrea Hermann
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Vor zwei Jahren hat sich in Nandlstadt die „Initiative Eltern für Kindern“ gegründet. Ziel ist es, die Familien zu entlasten – unter anderem mit dem Angebot einer Ferienbetreuung. Daniela Prummer und ihr Team stehen mit vielen Ideen in den Startlöchern.

Nandlstadt – Weil die meisten Eltern nicht so viel Urlaub haben wie die Kinder Ferien, hat ein Team von Freiwilligen um Daniela Prummer vor zwei Jahren die „Initiative Eltern für Kinder“ in Nandlstadt ins Leben gerufen. Ziel war und ist es, eine Ferienbetreuung aufzubauen, umso den Betreuungsbedarf in der Gemeinde abzudecken. Mit einem Feriencamp auf dem Hof des Naturgartens Schönegge in Meilendorf wurde im vergangenen Jahr ein „Probelauf“ gestartet, wie Prummer im FT-Gespräch berichtet – mit Erfolg. Obwohl es nur wenige Kinder gewesen sind, sei es „wunderschön gewesen“. So durften die Mädchen und Buben Ziegen, Meerschweinchen, Kaninchen und Hühner versorgen, Ausflüge in den Wald machen und an einem Yoga- und einem Erste-Hilfe-Kurs teilnehmen. Höhepunkt war der Besuch einer Märchenerzählerin, erzählt Prummer.

Feriencamp startet am 17. August

Auch heuer soll es so ein Angebot geben, wenngleich wegen der Corona-Pandemie die Betreuung in den Oster- und Pfingstferien ausfallen musste. Doch von 17. August bis 4. September soll es – wenn es Corona zulässt – wieder soweit sein: Dann sollen auf dem Schönegge-Hof maximal 30 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren und aufgeteilt in drei Gruppen betreut werden – täglich von 7.30 bis 15.30 Uhr. „Geschultes, pädagogisches Personal“ wird sich laut Daniela Prummer um die Kinder kümmern.

Buntes Programm und vegetarisches Essen

Natürlich soll wieder viel im Freien gespielt und sich um die Tiere gekümmert werden. Zudem sind eine musikalische Wanderung, ein Erste-Hilfe-Kurs, Wasserspiele, Geocaching und vieles mehr geplant. Höhepunkt wird der Besuch von „Monique Sonnenschein“ sein. Auch für Essen ist gesorgt: „Es gibt nur Vegetarisches“, kündigt Prummer an.

Anmeldung ab sofort möglich

Wer das Betreuungsangebot der Initiative nutzen möchte, kann sich per E-Mail an das Team wenden: NandlstadtEfk@gmx.de. Weitere Infos gibt’s auch im Internet unter www.nandlstadtefk.wordpress.com sowie auf der Facebook-Seite. Gebucht werden können entweder halbe Tage (bis 13.30 Uhr) oder ganze Tage. Die Kosten belaufen sich auf 14,50 Euro (inklusive Bio-Essen). Zudem wird der Mitgliedsbeitrag von zehn Euro pro Jahr erhoben.

Finanzielle Unterstützung

Um auch künftig so ein Betreuungsangebot stemmen zu können, ist die Initiative auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Prummer würde sich sowohl über neue (Förder-)Mitglieder freuen, als auch über Sponsoren, die das Team bei der Beschaffung von Bastelmaterial und Spielsachen unterstützen. Weitere Möglichkeiten der Unterstützung sind Spenden von Altkleidern, Schuhen und Druckerpatronen – alles Wissenswerte dazu gibt’s auf der Homepage.

Flohmarkt für Herbst geplant

Neben der Ferienbetreuung organisiert die Initiative auch Flohmärkte. Corona-bedingt musste die Veranstaltung Mitte Mai ausfallen. Doch Prummer hofft, dass man im September einen Flohmarkt im Freien abhalten kann.

Ein engagiertes Team

Warum Daniela Prummer, die selbst zwei Kinder hat, das alles macht? „Weil es mir Spaß macht, so etwas zu organisieren.“ Und weil sie weiß, dass der „Bedarf an Betreuungsplätzen in den Ferien da ist“ – gerade nach dem langen Corona-Lockdown. Unterstützt wird die Vorsitzende in ihrer Arbeit von Stellvertreterin Alexandra Jestadt, Schriftführerin Christine Thalhammer-Link, Schatzmeisterin Carolin Uttenreuther sowie den Beisitzerinnen Tahnee Mills und Nurten Yologlu.

Lesen Sie auch: Monsterfisch im Anglberger Weiher beißt zu. 

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