Schießerei in San Diego: Zwei Erwachsene und drei Kinder tot

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Informierten: (v. l.) Planer Klaus Schulz, Rainer Klier, Klaus Stallmeister (Altbürgermeister Hallbergmoos) und Jakob Hartl.

Heimat mitgestalten

ISEK: So sieht die Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung Nandlstadts aus

Nandlstadt soll mit einem Städtebaulichen Entwicklungskonzept umgestaltet werden. Nun wurden dazu auch die Bürger ins Boot geholt.

Nandlstadt – Die Weichen für das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für Nandlstadt hat der Marktrat bereits im vergangenen Jahr gestellt. Nun wurde die Bevölkerung mit ins Boot geholt: Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in der Mittelschule am Montagabend stellte das mit der Abwicklung beauftragte Planungsbüro den Fahrplan vor. Das Interesse war groß. Die rund 50 anwesenden Bürger zeigten sich bereit, konstruktiv an der Gestaltung ihrer Heimat mitzuwirken.

„Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Puzzle mit tausend Teilen vor sich und Sie wissen nicht, wie das fertige Bild aussieht.“ So verglich der frühere Hallbergmooser Bürgermeister, Klaus Stallmeister, die Situation der Bürger in dem sich rasant entwickelnden Landkreis Freising. Das, was jeder einzelne Bürger an Ideen und Vorstellungen für die Zukunft seiner Gemeinde in sich trage, könne er einbringen.

Für folgende Themenbereiche hatte der Marktrat im Vorfeld ein Leitbild mit Zielen formuliert: Ortskern mit Einzelhandel und Gastronomie, Verkehr, Erreichbarkeit und Mobilität, Wohnen, soziale und kulturelle Infrastruktur, Freizeit, Vereine, soziale Netzwerke sowie Natur, Umwelt und Energie. In Arbeitskreisen sollen sich die Bürger mit diesen Themen beschäftigen. „Am besten schon gestern“, meinte Klaus Schulz vom beauftragten Büro für Städtebau und Freiraumplanung schmunzelnd. Denn das weitere Vorgehen in Bezug auf das zu erstellende Konzept sei straff organisiert.

Bis zum Wochenende bekommen alle Post

Schon am kommenden Montag können die Bürger in der Gemeindeverwaltung die Unterlagen für einen Bürgerwettbewerb abholen, mit dem das Projekt beginnen wird. Der in den letzten Jahren verwaiste Kinderspielplatz am Zeilerberg soll mit Hilfe der Bürger aufgewertet werden. „Bringen Sie alles, was Sie an Ideen haben, ein, egal, in welche Richtung es geht“, beschwor Schulz die Anwesenden. Auf dem Grundstück am Zeilerberg könne man sich auch die Entwicklung eines „Bürgerparks“ vorstellen.

Spätestens zum Wochenende würden alle Haushalte Post von der Gemeinde erhalten, versprach der Vorsitzende des ISEK-Lenkungsausschusses, Rainer Klier. Er bitte um möglichst großen Rücklauf der Flyer, auf denen sich Bürger zu den einzelnen Arbeitskreisen anmelden können. Am 8. Juli sollen bereits die Ergebnisse des Bürgerwettbewerbs „Zeilerberg“ im Rahmen eines kleinen Fests vorgestellt werden. Es wird auch eine Zukunftswerkstatt für die Jugend und die Kinder geben. Und: „Scheuen Sie sich nicht, Ideen einzubringen, die vielleicht verrückt klingen“, ermunterte Klaus Stallmeister die Anwesenden. In Hallbergmoos sei so etwas zwar nicht zeitnah umgesetzt worden, aber man habe später darauf zurückgegriffen.

Um sich die Gegebenheiten vor Ort anzuschauen, waren die Planer übrigens schon tagsüber in der Region unterwegs gewesen. „Sie wohnen auf der guten Seite des Sterns“, so das Fazit, das sie gezogen hatten.

Maria Martin

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